
Château Olivier 2018
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93
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Robert Parker
Lisa Perrotti-Brown
Tief granatpurpurfarben zeigt der 2018 Olivier ein wunderbar intensives Bouquet von Kirschlikör, Schwarzwälder Kirschtorte, schwarzen Himbeeren und Cassis, mit Anklängen von roten Rosen, Bleistiftspänen und Unterholz. Am Gaumen mittel bis vollmundig, vollgepackt mit reifen, expressiven Schichten schwarzer und roter Beeren, getragen von fein gekörnten Tanninen und gut eingebundener Frische, mit großer Länge und Reinheit im Abgang.
92
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Wine Spectator
James Molesworth
Noten von angekohltem Apfelholz und Süßholzwurzel führen bei dieser leicht kantigen Version, mit einer Mischung aus Pflaumenschale, Kirschreduktion, Teer und Brombeerstrauch, die sich bis ins Finish zieht. Jetzt noch kräftig, aber alles ist da; einfach etwas im Keller reifen lassen. Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot. Am besten von 2023 bis 2032. 10.000 Kisten produziert.
89
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Decanter
Ausgewogenes Kakao-, Schokoladen- und Lavendelaroma mit sanften Tanninen. Herzhaft und lebhaft mit Noten von Kirsche, Kreuzkümmel und Nelke. Fein, mit leicht bitterem Abgang.
93
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James Suckling
Ein wunderschöner, straffer junger Wein, der dennoch reichlich Aromen von Pflaume, Schokolade, Walnuss und Waldboden bietet. Kräftig, dabei sehr ausgewogen und fein. Schön gemacht. Ab 2023 probieren.
92
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Vinous
Neal Martin
Der Olivier 2018 scheint jene leichte Überreife verloren zu haben, die ich im Fass wahrgenommen hatte, und wirkt nun gefasster und fokussierter. Er bietet klar definierte Aromen von Brombeere, Cassis sowie Anklänge von geschmolzenem Teer und entsteinter schwarzer Olive. Am Gaumen ist er mittelgewichtig mit körnigen Tanninen, einer leicht pudrigen Textur sowie Graphit und zerstoßenem schwarzem Pfeffer bis ins Finish. Er hat einen klassischen Charakter, doch empfinde ich diesen Olivier als recht raffiniert, der gut reifen dürfte.
92
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Jeff Leve
Leve Jeff
Raffiniert, weich, elegant, zugänglich, süß und mit einem von roter Kirsche und Pflaume, Tabak und Rauch geprägten Charakter endet der Wein mit einem hellen, frischen Akzent süßer roter Früchte.
92
/100
Falstaff
Falstaff
Dunkles Rubin, violette Reflexe, zarter Ockerrand. Reife Pflaumenfrucht, eingemachte Kirsche, feine Tabakwürze, zartes Nougat. Saftig, elegant und ausgewogen, gute Frische, subtile Tannine, bereits gut entwickelt und leicht zu trinken. (2020–2040).
94
/100
Andreas Larsson
Andreas Larsson
Helles, tiefdunkles Purpur. Jugendliches Bouquet mit tintigen dunklen Früchten wie Cassis, Schwarzkirsche und Pflaume, dazu feuchtes Tabakblatt und dezente Eichenholznoten. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit fein polierter Textur, Schichten tintiger dunkler Frucht, feiner Würze und Mokkaaromen, hoher Geschmacksintensität und einem sehr langen, anhaltenden Finale.
88
/100
Jeb Dunnuck
Jeb Dunnuck
Viel Pflaume, schwarze Himbeeren, RauchTabak, Schokolade und erdige Noten treten beim 2018 Château Olivier hervor; er ist mittel bis vollmundig, reif, mundfüllend und fruchtbeladen. Er könnte etwas mehr Finesse und Eleganz vertragen und grenzt an Überreife, besitzt aber Charme und Charakter.
16
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René Gabriel
Kunz Fassprobe 19: Pfefferiges, leichtes Bouquet, Brombeeren, Holz, Rauch. Kerniger, mittelkräftiger Gaumen mit leichter Frucht, feinsandigem Tannin, leicht kantiger Struktur, mittlerer Aromatik, leichter, trockener Abgang.
16
/20
André Kunz
Pfefferiges, leichtes Bouquet, Brombeeren, Holz, Rauch. Kerniger, mittelkräftiger Gaumen mit leichter Frucht, feinsandigem Tannin, leicht kantiger Struktur, mittlerer Aromatik, leichter, trockener Abgang. 16/20 2023 - 2032
91
/100
The Wine Independent
Lisa Perrotti-Brown
Der 2018er Olivier zeigt sich in einem tiefen granatpurpurnen Farbton. Er öffnet sich mit Anklängen von Vanille und gerösteter Eiche über einem Kern aus gebackenen Blaubeeren und warmen Pflaumen, dazu Noten von Bleistiftmine und gefallenem Laub. Mittelgewichtig, mit einer schönen Menge saftiger schwarzer und blauer Frucht am Gaumen, besitzt er eine kaubare Textur und ein festes Finish.
93
/100
Le Figaro Vin
Die Nase ist präzise, mit Aromen von schwarzen und blauen Früchten, zugleich edel und rassig; am Gaumen zeigen sich Noten von Blaubeerbonbons, eine kraftvolle Säure und viel Finesse.
92
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Vertdevin
Die Nase ist fruchtbetont und bietet Eleganz, eine kleine Konzentration, ein feines Korn und eine feine Tiefe. Es zeigen sich Noten von zerdrückter Boysenbeere, Cassis und, etwas leichter, Veilchen und Lilie, verbunden mit Anklängen von fleischiger Erdbeere und fleischiger Himbeere sowie Spitzen von Lakritz, Bourbon-Vanille, Weihrauch und einem sehr feinen Hauch von Orangenzesten (im Hintergrund). Am Gaumen ist der Wein fruchtig, ausgewogen, rassig und klar konturiert und bietet eine säuerliche Ader, Saftigkeit, Geschmeidigkeit sowie Spannung, eine gewisse Geradlinigkeit und Frische. Am Gaumen zeigt dieser Wein Noten von fleischiger/zerdrückter Brombeere, saftigem Cassis und, etwas leichter, fleischiger Erdbeere, verbunden mit Nuancen von Kornblume, Lilie und Lakritze-Stange sowie kleinen Spitzen von zerdrückten roten Beeren, Kampfer und Bourbon-Vanille. Die Tannine sind gut geführt, präzise und elegant. Eine gewisse Gourmandise im Nachhall/Retro.
90
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Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Dunkle, intensive und lebhafte Farbe. Sehr aromatische Nase, fein, fruchtig, reif und subtil. Nuancen schöner Cabernet Sauvignons. Rauchige Note. Zarter Auftakt, sehr geschmackvoll in der Mitte, mit Substanz und dem vollständigsten Ablauf, den ich von ihm kenne; der Wein entfaltet sich mit einer raffinierten Textur, stets duftend und ohne jede kantige Tanninstruktur. Im Gegenteil, er lässt dem Aromatischen viel Raum. Nach 24 Stunden hält er seine schöne Form. Eine große Erneuerung.
95
/100
Wine Enthusiast
Roger Voss
94–96. Fassprobe. Dies ist ein fest strukturiertes Wein mit kraftvollen Tanninen, die einen Kontrast zur intensiven Säure und zum reifen schwarzen Johannisbeeraroma bilden. Er zeigt eine rauchige Note und einen Hauch von Pfeffer. Die Zukunft sieht gut aus für diesen Wein.
