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Descendientes de Jose Palacios : La Faraona 2024
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Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 23. November 2026
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum La Faraona 2024 von Descendientes de Jose Palacios
Weinpairing
Dank seiner Dichte und seiner mineralischen Frische ist dieser Parzellenwein der ideale Begleiter zu edlen Rinderstücken wie Filet oder Entrecôte sowie zu raffinierten Zubereitungen wie einem Filet Wellington mit Pilzfüllung. Ebenso hervorragend harmoniert er mit Wild, insbesondere mit Rehbraten, sowie mit Wild- oder Hofgeflügel. Auch Schmorgerichte und Speisen mit Trüffel verbinden sich harmonisch mit seiner erdigen, rauchigen Aromatik.
Servieren und Lagerung
Der La Faraona 2024 sollte mindestens eine Stunde vor dem Servieren dekantiert werden, damit sich seine Textur und sein Bouquet voll entfalten können. Es empfiehlt sich, ihn bei einer Temperatur von höchstens 12 °C zu lagern. Dank seines hohen Lagerpotenzials erreicht dieser Wein sein optimales Trinkfenster etwa zehn Jahre nach der Abfüllung, also ungefähr ab 2034.
Die Eleganz eines spanischen Rotweins aus dem Terroir von Corullón im Herzen des Bierzo
Das Weingut
Das 1999 von Álvaro Palacios und seinem Neffen Ricardo Pérez Palacios gegründete Weingut Descendientes de José Palacios umfasst etwa 27 Hektar alter Reben, die sich auf zahlreiche Parzellen rund um Corullón in der Weinregion Bierzo in Kastilien-León verteilen. Bis heute wird das Haus von demselben familiären Duo geführt und hat sich als Referenz für biodynamischen Mencía etabliert: Alte Rebstöcke, Schieferböden und natürlich niedrige Erträge bringen hier Terroirweine von großer Reinheit hervor, deren seltenster und begehrtester Höhepunkt nach wie vor La Faraona ist.
Der Weinberg
La Faraona stammt aus einer einzigen Familienparzelle in der Lage El Ferro in der Gemeinde Corullón, in der D.O. Bierzo. Dieser nur 0,55 Hektar große Weinberg erstreckt sich auf 800 bis 860 Metern Höhe über sehr steile, nach Südosten ausgerichtete Hänge. Die Böden paläozoischen Ursprungs stammen aus dem Unterkambrium und bestehen aus Serizit- und Tonschiefer, der zu feinen Plättchen verwittert ist und von Quarzadern sowie metallischen Spuren vulkanischen Ursprungs durchzogen wird. Eine kompakte Felsschicht, die bereits ab 30 Zentimetern Tiefe ansteht, begrenzt auf natürliche Weise die Durchwurzelung der 84 Jahre alten, im Gobelet erzogenen Reben. Das kontinentale Klima mit starkem atlantischem Einfluss und knapp 1.224 mm Jahresniederschlag prägt ein anspruchsvolles Terroir, das biodynamisch bewirtschaftet wird – ohne Bewässerung und ohne Grünlese, bei sehr geringen Erträgen von etwa 19 hl/Hektar.
Der Jahrgang
Das Weingut stufte den Jahrgang 2024 als ausgezeichnet ein. Die Trauben wurden am 5. Oktober 2024 von Hand gelesen, nach einem Vegetationszyklus, der auf dieser Höhenparzelle trotz der anspruchsvollen Bedingungen dieses steilen Terroirs die volle Reife ermöglichte.
Vinifikation und Ausbau
Für den La Faraona 2024 wurden die Trauben teilweise entrappt und gequetscht, bevor die alkoholische Gärung in Holzbottichen mit regelmäßigem Unterstoßen des Tresterhuts und mit indigenen Hefen erfolgte. Die Maischestandzeit dauerte 43 Tage, gefolgt von einer spontanen malolaktischen Gärung direkt im Barrique. Anschließend wurde der Wein 9 Monate lang in Barriques und Bocoyes ausgebaut – ohne Schönung, ohne Kältestabilisierung und ohne Filtration –, um seine Integrität und Substanz zu bewahren.
Rebsorten
Dieser Wein ist eine Cuvée aus 99 % Mencía, ergänzt durch 1 % traditionelle weiße Rebsorten des Weinbergs, die als „de Jerez“ bezeichnet werden.




