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Château d'Yquem 1988
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Nachhaltiger Weinbau

Château d'Yquem 1988

1er cru Supérieur - - - Weiss - Einzelheiten
Parker | 96
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 19.5
Wine Spectator | 94
Vinous Neal Martin | 96
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Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Juli 2026

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Bewertungen und Rating

99

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Der 1988er ist ein Yquem in einem eher verschlossenen Stil, aufgebaut nach dem Vorbild des außergewöhnlichen 1975ers. In der Nase honig- und rauchbetont, mit Duftnoten von Orange, Kokosnuss und Ananas, zeigt sich dieser kraftvolle Wein vollmundig, mit Schichten hochkonzentrierter, extrahierter Aromen, deutlich ausgeprägter Botrytis und einem sensationellen Finale. Zuletzt verkostet: 12/97.

94

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Breit und weich, mit Noten von Aprikose in Sahne, Mango, Dattel, Honig, Karamell und Marzipan, eingerahmt von Akzenten von gerösteter Brioche und Moschus. Der schmeichelnde Abgang lässt Nuancen von Orangencreme und Flan sanft nachklingen. In der Spannung einen Hauch zurückhaltend, zeigt aber eine schöne Bandbreite. -- Nicht blind verkostete Yquem-Vertikale (Juli 2014). Jetzt bis 2030 trinken. 6.500 Kisten produziert.

96

/100

Vinous

Neal Martin

Der Yquem 1988 ähnelt der Flasche, die ich zwei Jahre zuvor verkostet habe – einer meiner Lieblingsjahrgänge dieses Jahrzehnts. In der Nase Orangenschale, Quitte, Wachsharz und Mandarinblüte, dabei aber mit mehr Kontrolle und Präzision als andere wärmere Jahrgänge. Am Gaumen trägt ihn ein wunderbares Prickeln von Säure, das sich durch die üppige, viskose Frucht schneidet, mit Noten von Clementine und einem Hauch Crème brûlée im Finale. Er läuft auf Hochtouren, und ich kann mir vorstellen, dass er dieses Niveau noch eine ganze Weile hält.

97

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

In der Farbe zeigt er etwas mehr Mahagoni und seit meiner letzten Verkostung auch mehr Reifetöne – dennoch ist er weiterhin ebenso köstlich wie komplex. Jetzt finden sich Safran, Gewürze, Karamell, verbrannter Zucker, geschmolzene Butter sowie süße, honigartige, geröstete Ananas. Der Wein ist reich, dabei aber von ausgeprägter Lebendigkeit. Man spürt eine kraftvolle Eleganz: Die süße Frucht, zusammen mit einem perfekten Hauch Bitterkeit, der alles ausbalanciert, legt sich über den Gaumen. Wie bei allen großen Jahrgängen von d’Yquem besteht das einzige „Problem“ darin, wie mühelos er zu trinken ist. Trinkreife: 2025–2060.

19

/20

Weinwisser

Intensives Gold mit Bernsteinreflexen. Komplexe, bezaubernde Nase nach kandierter Aprikose, Orangenschale, Mirabelle, Bienenwachs und Safran. Vollmundig und kraftvoll am Gaumen, mit hervorragendem Zusammenspiel zwischen Süße und Struktur. Viel Opulenz und Dichte. Auch Passionsfrucht und Honig finden am Gaumen ihren Platz. Ein Spätzünder, wie viele Yquems, der eines Tages 20/20 erreichen könnte.

18

/20

René Gabriel

Bei einem Châteaubesuch habe ich 1989 heimlich meinen Finger in das Fass gesteckt, um ihn dann genüsslich abzulecken. Sicherlich zu wenig, um einen gültigen Kommentar abzugeben. Ich kam mir aber wie ein kleiner Junge vor, der Früchte vom Nachbarsbaum stiehlt. 1993 auf dem Château mit Comte de Lur Saluces zum Aperitif genossen: Reiches, üppiges Bouquet; Vanille, Papaya und Passionsfrucht in sehr konzentrierter Form, dahinter ein Leimton von der Botrytis. Fülliger Gaumen, wiederum leicht exotische Fruchtpräsenz, reich mit veloutierendem, schmelzigen Fett, gute Säure, die stützt, gebundenes, langes Finale. Vom Typ her sehr nahe beim legendären 75er. 1997 eine halbe Flasche: Wir freuten uns genauso lange, bis wir den Wein zur Nase führten: Korken! Halbe Flasche – ganzer Verdruss! 1998 eine Doppelmagnum in München; wieder Korken!!! 99: Intensives Goldgelb. Ebenso intensives, feines Bouquet; wirkt ausladend – Honig, Butter und einen Hauch Orangenzeste darin. Im Gaumen weich, mollig, schöne Fülle, fehlt aber im Moment etwas an Länge. Nase besser als Gaumen. (19/20). 07: Arno Sgier von der Traube in Trimbach offerierte uns eine Flasche nach einem ziemlich ausgiebigen, aber nicht überbordenden Gezeche. Ich notierte kandierte Frucht, Engelwurz, Akazienhonig und war erstaunt über den fetten Körper, die Säure polarisiert sich leicht in der Zunge, balanciert dafür aber herrlich die doch heftige reiche Süsse aus. Ich war so begeistert, dass ich mir vornahm, den Wein viel besser zu bewerten als früher und ihm mindestens 19/20 Punkte zu verleihen. Irgendwie verankerte ich ihn negativ im Gedächtnis. Doch es waren die früher oft korkigen Flaschen die mich das glauben liessen. Findet man ihn in einwandfreien Zustand, so ist das ein ganz grosser Yquem und das sollten - angesichts der Preises - vielleicht nur die Insider wissen. 08: Bei einem Lunch auf Yquem. Zuvor gab es den «dicken» 1998. Der 1988er wirkte fast filigran, zart und fein nervig danach. Es ist wohl die Barsac-ähnliche Rasse die die Klasse dieses hoch feinen, nicht sehr süss wirkenden Yquems ausmacht. 09: Lunch auf Las Cases - ein würdiger Abschluss eines feinen Mittagessens mit Wienerschnitzel und hausgemachten Nudeln. Das gibt es in Bordeaux sonst nirgens. (18/20). 12: Wir tranken ihn in Luxemburg neben dem füllig,eleganten 2002er. Er wirkte da etwas schlank und fast etwas drahitg, wobei es die ausgeprägte Mineralik zu rühmen gibt. (18/20). 13: Sieben kleine, handgeschliffene Gläschen mit einem goldenden Nektar, aus der 3/8-Flasche, namens 1988 Château d’Yquem boten den Abschluss. Die Farbe recht dunkel, mit orangem Schimmer und leicht bräunlichen Reflexen. Die Nase, zuckersüss, rosinig, Honignoten und kalter Kamillentee. Ein Hauch Safran war da auch drin, aber auch etwas pflanzliches, ganz fein Grasiges. Der Gaumen füllig, reich, mit dezent pappigen Konturen. Im Finish fein kapselige Noten mit einer würzigen, aber doch präsenten Semillon-Nobelbitterkeit. Wohl jetzt grad auf einem recht langen Höhepunkt. 18: Recht goldig leuchtend, fein orange Töne im Innern zeigend. Beginnt mit mineralischem Duft, weissem Pfeffer, Dörraprikosen, Heublumen, Rosinen und getrockneten Feigen. Im Gaumen kräftig und einerseits Säure zeigend, andererseits auch mit eine recht intensive Süsse. Irgendwie scheint er – trotz angezeigter Grösse – seine Harmonie noch nicht ganz gefunden zu haben. Es war aber klar der kräftigste und vielleicht auch lagerfähigste Wein in dieser Sauternes-Serie. (18/20). 20: Schon recht dunkles Goldgelb mit Ocker-Reflexen. Intensives, würziges Bouquet, kandierte Schalen von Kumquats, Blutorangen und Harznoten. Im zweiten Ansatz, Rosinenduft und florale Noten (Pimpernellen). Das Nasenbild ist irgendwie «trockensüss». Im Gaumen tänzerisch, hoch aromatisch und an sich noch recht jung. Die Balance ist wunderbar und so zeigt sich dieser von mir bisher eher unterschätzte, finessenreiche d’Yquem heutzutage sehr elegant, mit einer wunderschönen Länge. Das war die bisher beste Flasche! (19/20).

97

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

In mittlerem Goldbernstein präsentiert sich der d'Yquem 1988 mit eleganten Duftschwaden nach kandiertem Ingwer, Zitronengras, getrockneten Aprikosen und Crème Caramel, dazu Anklänge von frischem Stroh und zerstoßenen Steinen. Am Gaumen ist er rassig, mit packendem Grip in der Textur und wunderbar herzhaft-süßen Schichten, das Finale getragen von einer anhaltenden Zitrusnote mit Anklang an Kerne. Der Restzucker beträgt 123 g/l.

100

/100

Le Figaro Vin

Die Nase des 1988ers ist von großer Komplexität, und am Gaumen vereint er sowohl die Kraft von Yquem als auch ein schönes, elegantes Gerüst mit viel Länge; der Abgang ist zurückhaltend. Mit Luft gewinnt er an Volumen und Komplexität. Sehr großes Lagerpotenzial, ein legendärer Wein. 13,5° und 123 g/l. Säure: 3,8 g H2SO4.

96

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

In der Nase wirkt er angenehm und sofort trinkbereit. Im Glas entwickelt sich der Wein dann zu nahezu mentholigen Noten. Diese Frische macht die Kombination mit dem Gericht bemerkenswert. Das Ganze entfaltet sich zart und zugleich tiefgründig. Ein leicht buttriger Nachhall, mit einem Hauch von kandierten Früchten und frischer Mandel im langen Finale. Hier führen uns die Gewürznoten in der Nase zum Gericht (Milchkalb, über Rebholz gegrillt, Frühlingssabayon, erste Verbene und Erbsen), während die leicht tanninbetonte Schlussstruktur, fast wie bei einem Rotwein, die Paarung noch komplexer macht. Ein multidimensionaler Wein, bestens geeignet für die Haute Cuisine.

Beschreibung

Verkostungstipps für den Château d’Yquem 1988

Verkostung

Robe
Goldene Robe mit subtilen bernsteinfarbenen Reflexen.

Nase
Kandierte Noten (getrocknete Aprikose, getrocknete Feige, Rosinen, Quitte), würzige (Safran, Muskat) und blumige (Linden, Geißblatt...) verleihen dieser Nase eine seltene Intensität.

Gaumen
Die Komplexität, Feinheit und Cremigkeit des Gaumens erinnern harmonisch an die Nase.

Eleganz und Fülle: ein emblematischer Sauternes

Das Weingut

Südlich von Bordeaux gelegen, gehört das Château d'Yquem zu den absoluten Top-Referenzen im Sauternes. Dieser legendäre Premier Cru Classé Supérieur profitiert von einem außergewöhnlichen Terroir und produziert weltweit begehrte Süßweine.

Der Weinberg

Das Château d’Yquem ist ein außergewöhnlicher Ort, eingebettet in die Hügel der Appellation Sauternes, mit hundert Hektar Weinbergen, die auf einer Mosaik von kiesig-sandigen Terroirs gepflanzt sind.

Der Jahrgang

Der Winter ist mild und feucht, ebenso wie der Frühling. Danach prägt die Trockenheit das Ende des Vegetationszyklus ab Mitte Juni. Trotz dieser Bedingungen wird die physiologische Reife am 25. September erreicht. Die Ernte erfolgt in 6 Durchgängen zwischen dem 29. September und dem 16. November.

Assemblage

Sémillon
Sauvignon Blanc

Château d'Yquem 1988
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