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Château Lynch-Bages 2000
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-5% ab 12 Flaschen
Nachhaltiger Weinbau

Château Lynch-Bages 2000

5e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 97
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 17.5
Wine Spectator | 96
J. Suckling | 95
Vinous Neal Martin | 93
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Bewertungen und Rating

97

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Beginnend, sich prachtvoll zu öffnen, zeigt der noch dicht purpurfarbene 2000er ein aufblühendes Bouquet von Brombeere, Cassis, Graphit und Tinte. Vollmundig, mit samtigen Tanninen, die sich in den letzten elf Jahren wunderschön integriert haben, ist dieser Wein noch jugendlich, zeigt jedoch eine bewundernswerte Reinheit, Textur, Mundgefühl und Kraft, gepaart mit Eleganz. Einer der ganz großen Lynch Bages aller Zeiten; der 2000er beginnt gerade gut zu trinken und verspricht, weitere 20–25+ Jahre anzuhalten.

96

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Ein dichtes, aber klar definiertes Herz aus Aromen von Johannisbeer- und Feigenpaste, getragen von einer hinreißenden Graphitader. Lang und autoritativ, mit Noten von Lorbeer, Pfeffer, Leder und Wacholder, die sich langsam im Abgang zeigen. Hervorragende Struktur und Integration verleihen dem Wein ein gemeißeltes Profil. Keine Eile hier. -- Blindverkostung Bordeaux 2000 (Dezember 2015). Jetzt bis 2033 trinken. 35.000 Kisten produziert.

95

/100

James Suckling

Ein weiterer wunderbarer 2000er, der aus seinem langen Schlaf erwacht. Wunderschöne Aromen von Beeren, Tabak, Kräutern und Gewürzen, die sich am Gaumen fortsetzen, mit vollem Körper, runden, texturierten Tanninen und viel Frucht.

93

/100

Vinous

Neal Martin

Der 2000 Lynch-Bages zeigt in der Nase klare Aromen von Brombeere, Zedernholz, Humidor und zerdrückten Rosenblättern – einer der elegantesten dieser Ära. Hier ist echte Noblesse spürbar, offensichtlich aus einer wohlwollenden Vegetationsperiode. Am Gaumen harmonisch, getragen von feinknochigen Tanninen, mit sehr gut eingebundener Säure. Es ist kein kraftvoller Lynch-Bages, überzeugt jedoch durch eine ansprechende Symmetrie und Gelassenheit. Trinkt sich jetzt prachtvoll. Blind verkostet bei der Lynch-Bages-Vertikale auf dem Château.

94

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Interessanterweise rückständiger als die vorherige Flasche, die vor nur einem Jahr verkostet wurde. Klar ist dies ein sehr guter, klassischer Jahrgang für Lynch Bages. Konzentriert, tanninhaltig, strukturiert, streng, vollmundig, hell, frisch und fest, mit reichlich Schichten reifer schwarzer und roter Johannisbeeren, überlagert von Tabakblatt, Kräutern, Waldboden und Rauch. Wenn Sie weniger als eine ganze Kiste haben, geben Sie ihm mindestens weitere 6 Jahre im Keller, bevor Sie den Korken ziehen. Klassisch im Stil – das Warten wird sich lohnen.

96

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Eine großartige Darbietung des 2000 Château Lynch-Bages, das sich dieser Flasche nach zu urteilen genau in seiner optimalen Trinkreife befindet (sie wirkte jugendlicher als eine Flasche aus meinem Keller). Noch rubin-/pflaumenfarben zeigt er eine reine, intensive Nase von dunkleren Schwarzen Johannisbeeren, tabakigen Blättern, frisch gespitzten Bleistiften und Weihrauch – klassischer Pauillac-Charme. Am Gaumen präsentiert sich ein vollmundiger Lynch-Bages mit makelloser Gesamtbalance, nahtloser, überraschend eleganter Textur, schönen Tanninen und großem Finale. Einige Jahre nach der Freigabe und über das folgende Jahrzehnt (und länger) war er verschlossen und schwer zu fassen, doch die letzten Flaschen, die ich probiert habe, zeigten sich bemerkenswert offen und zugänglich. Es würde mich sehr wundern, wenn er nicht auch in den nächsten 20+ Jahren brillant weitertrinken würde.

19

/20

André Kunz

Elegantes, frisches, seidenes Bouquet, Cassis, Zedern, Minze. Eleganter, frischer, dichter Gaumen mit feiner Frucht, eleganter Struktur, frischer Aromatik, langer, voller Abgang. Kann noch zulegen. 18/20 trinken - 2040

95

/100

Jane Anson

Jane Anson

Dunkles Rubin, mit aufhellendem Rand, voll von Bleistiftmine, Zigarrenkiste, Schiefer und Minzblatt; kaubare Tannine, hohe Qualität mit angeborener Souveränität. Hat noch Hürden zu nehmen und viel Leben vor sich – ein ausgesprochen genussreicher Jahrgang 2000, der jung bleibt. 70 % neues Holz.

17

/20

Bettane+Desseauve

Entfaltetes Bukett reifer Trauben, mit Röstaromen aus warmen Jahrgängen, viel Volumen am Gaumen und angenehmer Persistenz.

94

/100

La RVF

Er spiegelt perfekt das Profil wider, das er en primeur zeigte. Würzige Noten von Mokka und Zedernholz dominieren in der Nase und am Gaumen. Das Gesamtbild ist sehr harmonisch und besitzt viel Substanz. Im Abgang zeigt er eine frische, mentholige Note, die seine Komplexität unterstreicht. Viel Tiefe und Struktur. Er sollte noch weiter reifen.

92

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkle, intensive, leicht gereifte Farbe. Fruchtige Nase mit einem Hauch von Laubigkeit. Am Gaumen saftig im Auftakt, sehr fruchtig, schmackhaft und voll. Der Wein entwickelt sich saftig-würzig und aromatisch, mit einigen kantigen Tanninen im Finale, aber das Aroma bleibt präsent. Gute Länge. Cuvée: 71 % Cabernet Sauvignon, 16 % Merlot, 11 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot. Ausbau in 70 % neuen Eichenfässern.

19

/20

Weinwisser

Sehr dunkles, dichtes Granat, noch keine Reifeschimmer. Tiefes, dichtes Bouquet, aus dem Untergrund Trüffel und Backpflaumen, dunkle Edelhölzer und Kaffee, im oberen Teil immer noch erfrischende Minztöne und Cassisresten spürbar, enorm dicht und gleichzeitig verschwenderisch vielschichtig. Im Gaumen erste Rundungen in den Tanninen, eine traumhafte Cabernet-Terroirsüsse freigebend, fleischig, mit ausgeglichener Adstringenz, weitere Reserven verleihend. Der Wein hat seine Primeurversprechungen gehalten und befindet sich auf einem derartigen Qualitätsniveau, dass man sich fragen darf, ob er in ein paar Jahren sogar die Maximalnote erreichen kann.

20

/20

René Gabriel

01: Fassprobe (18/20): Sattes Violett-Purpur, dicht in der Mitte. Geballtes, schwarzbeeriges Bouquet, viel Brombeeren-, Cassis- und Teerspuren, tiefgründig mit einer rauchig süssen Cabernet-Note, Edelhölzer. Fester Gaumen mit reifen Tanninen, ausgeglichene Adstringenz, viel Fleisch, feinsandiger Gaumenfluss mit nachhaltigem, druckvollen Finale, gehört zur grossen Klasse in diesem Jahrgang. Ist er etwas weniger charmant als andere, leichter wirkende Superseconds, oder ist es gerade der damit vermittelte Charakter, was seine Grösse ausmacht? Auf alle Fälle ist der Lynch 2000 ein durch und durch grosser Pauillac. Einer der vielleicht gar noch zu Grand-Puy-Lacoste und Pichon-Baron aufschliessen kann! Kurz vor der Füllung: Er hat nochmals einen ganz gewaltigen Zacken zugelegt: Die Farbe ist fast schwarz. Das Bouquet berauschend und ein wahre Cabernet-Explosion; einerseits Trüffeltöne, Tabak und Korinthen wie beim fast stieligen 66er, andererseits diesen unbändigen Power vom 89er anzeigend und schliesslich die exorbitante Frucht von Cassis, Brombeeren, Minze, Rauchtöne, Teer und weiss Gott was noch? Fester Gaumen, fleischig, fett, die Gerbstoffe sind perfekt gegliedert; saftig und mollig zugleich, während sich andere 2000er bedeckt halten, ist dies ein fast vulgäres Pauillac-, Jungwein-Erlebnis. Hat er eine Affinität zu einem Harlan Cabernet? Oder straft man ihn, wenn man ihn generell mit einem der allergrössten Napa-Cabernets vergleicht? So oder so, dieser Lynch war einer der gewaltigsten Weine, die ich je kurz vor der Flaschenfüllung degustiert hatte. Vielleicht ist es gar einmal ein Jahrhundertwein und ich werde dann darüber weinen, dass ich nicht (noch) mehr gekauft hatte. (19/20). In Emmen an der Vertikalprobe kam der Wein fast am Schluss und schlug ein wie eine Bombe. Zimt, Rauch Havana und schwarze Beeren. Im Gaumen fest, mit beeindruckender Kraft und Intensität. 07: Im Dezember auf Marguns in St. Moritz getrunken. Viel zu jung, aber ein solches Cabernet-Pauillac-Paket, dass es doch wieder nicht zu schade war. Mit 135 Franken auf der Weinkarte eine echte Sensation. (19/20). 08: Sehr dunkles, dichtes Granat, noch keine Reifeschimmer zeigend. Tiefes, dichtes Bouquet, aus dem Untergrund spürt man Trüffel und Backpflaumen, dunkle Edelhölzer und Kaffee, im oberen Teil sind immer noch erfrischende Minztöne und Cassisresten zu spüren, enorm dicht und gleichzeitig verschwenderisch vielschichtig. Im Gaumen spürt man die ersten Rundungen in den Tanninen die eine traumhafte Cabernet-Terroirsüsse freigeben, fleischig mit ausgeglichener Adstringenz die ihm weitere Reserven verleiht. Der Wein hat nicht nur seine Primeurversprechen gehalten, er ist auf einem derartigen Qualitätsniveau, dass man sich gar fragen kann, ob er nicht in ein paar Jahren gar die Maximalnote verdient? 09: Nach dem 88er und 70er Lynch kühl aus dem Keller geholt, entkorkt und direkt ins Glas. Es war einfach so geil. Man kann diesen Wein momentan hemmungslos geniessen und fragt sich dabei überhaupt nicht, was morgen für ein Tag ist. 10: Eine Flasche auf dem Schiff um 10.30 Uhr morgens. Nicht dass es keinen Weisswein im Kühlschrank gehabt hätte, aer alle glotzten auf diesen Lynch Bages und so war es eine Handlung im Affekt. Es ist einer der wenigen 2000er-Weine der eine gewaltige Affinität zum Jahrgang 1982 zeigt. (19/20). 10: Rahmiger Nasenbeginn, Cassis, Brombeeren, füllig mit viel Weinfett im reichen Bouquet. Toller Gaumen, reife Tannine, viel blau- bis schwarzbeerige Konturen, noch stützend mit viel Druck eine Weinbombe die süchtig macht. Klingt sehr lange nach. 11: Wir hatten da so eine Art Männermittagspause und standen vor den Büros von Thorsten Krauss. Glücklicherweise hat er da unten seinen Privatkeller und ich durfte eine Flasche grabschen. Die goldenen Gabriel-Gläser hin der Kälte haltend, erwärmten wir unsere Weinseele mit diesem ganz gewaltigen Wahnsinns-Stoff. 11: Jemand brachte die Flasche zum Kartenspiel in den Sempacherhof. Man sollte ihn so oft wie möglich trinken. Nur nicht aus dem eigenen Keller. (19/20). 13: Eigentlich ist ein Ambos ja ein Block aus Stahl auf den man schlägt. Ich meine aber mit dem Hinweis, dass dieser Pauillac ein Amboss-Lynch ist, weil er locker andere Weine schlägt. Respektive bei allen wesentlich teureren Grand Curs mithalten kann. Selten habe ich einen derartigen Power erlebt, ohne dass dabei die Hitze oder der Alkohol einen zu grossen Platz einnimmt. Wer diesen mit Charme verpackten Boliden heute noch kaufen will, muss 200 Franken hinblättern. Und wer diesen Wein noch nie getrunken hat, der soll gefälligst die Schnauze halten, wenn über ganz grosse Bordeauxweine palavert wird. Sattes, sehr dichtes Granat, fast schwarz in der Mitte. Zeigt ein wahnsinniges Powerbouquet, geballt, intensiv, mit viel warmen, hoch reifen Cabernet-Audsruck. Im Gaumen komplex, perfekte, reife Adstringenz, hier stimmt alles und dieser Wein ist heute noch ein Kauf wert, weil er weit weniger als die Hälfte aller vergleichbaren Grand Crus kostet. Es fehlen nur noch ein paar wenige Dezimalstellen bis zur Maximal-Bewertung. Vielleicht klappt’s ja bei der nächsten Gelegenheit. 15: Reifendes, dunkles Granat, satte Mitte. Das Bouquet ist voll, zimtiger Terroirwürze, viel Leder, Korinthen. Er erinnert mit seinen erdigen Nuancen an gewisse Lynch-Bages von früher. Bei jedem neuen Kontakt treten neue Aromen hervor, erst gegen Schluss kommen die schwarzen Beeren in Form von etwas Cassis durch. Im Gaumen ist er verlangend, barock und somit von einem festem Tanningerüst geprägt. Das Finale fleischig, arrogant und genial, voll bepackt mit Caramel, dunkle, Malz und vielen Dörrfrüchten bestückt. Von allen grossen Jahrgängen, welche ich an diesem Morgen auf Lynch-Bages verkostet habe, berührte mich dieser ausserirdische 2000er am meisten. (20/20). 15: Eine Magnum. Eher kühl und ohne zu dekantieren. Das war ein Fest. Doch leider war diese erst richtig voll da, als wir den letzten, grossen Schluck nahmen. (20/20). 16: Sehr dunkles Weinrot, satt in der Mitte, immer noch rubiner Rand. Ein geballtes, dunkelbeeriges Bouquet zeigend, dieses geht auch gleich in die Tiefe und zeigt Rauch und dunkle Edelhölzer, da ist viel nasaler Power mit dabei. Im Gaumen intensiv, reich und mit einem schier mundfüllenden Körper ausgestattet, die Adstringenz zeigt noch Reserven an, aber gleichzeitig ist dieser phänomenale Lynch-Bages in einer ersten Reife, im Powerfinale; Cassis und Brombeeren. Also ist er noch sehr «fruchtjung». Dieser 2000er gehört definitiv zu seinen allergrössten Jahrgängen. 16: Ein unglaublicher Wein mit einer dramatischen Mitte. Und die ist mir Konzentration und Würze ausgestattet. Hier ist der Geschmack einer kommenden Weinlegende integriert. Und ich bin mir jetzt sicher, dass er die 20-Punkte ehr und redlich verdient. Unter den ganz grossen noch im Markt zu findenden Bordeaux ist das möglicherweise das grösste Must! (20/20). 16: Am Gabriel-Mövenpick-Schlussabend waren leider viele Magnums korkig. 16: Eine gigantische Flasche am Decadance Day in Feusisberg. Da nahm ich einen ganz grossen Schluck! (20/20). 17: Auf der Frutt war das einer der schönen und - unter den ganz grossen 200ern - einer der zugänglichsten im Moment. Einfach wie eine Pauillac-Droge. (20/20). 17: Ziemlich dunkles Weinrot, immer noch zart violette Reflexe aufweisend. Das Bouquet ist sanft buttrig, zeigt einen minimen Hauch von Eucalyptus und dann viel Brombeeren, schön ausladend. Im Gaumen aussen saftig, innen mit pfeffrigen Noten, zeigt eine tolle Länge. Erste Reife und irgendwie eine Mischung aus Grösse und Spass dokumentierend. Hier kann man auf die nächsten 20 Jahre gleichbleibenden Genuss auf hohem Niveau erwarten. In diesem Pauillac-Blind-Test: 19/20. 18: Im Sempacherhof mit Freunden. Diese brachten zwar auch Weine mit, aber mein Lynch 2000 war mit Abstand die beste Flasche! (20/20). 20: Die tiefste Farbe aller verkosteten Lynch-Bages! Innen fast Schwarz. Gleich von der ersten Sekunde an deklarierte dieser unglaubliche Lynch die Seele seiner Grösse. Tief, barock, festgemauert in der Erde, Trüffel, Pumpernickelbrot, schwarze Oliven, Rauch und Backpflaumen. Einfach perfekt und alle Erwartungen erfüllend. Der Gaumen ist vollkommen, alles an seinem Ort; wie aufgeräumt und doch wild aufbrausend, malzige Konturen, Kandiszucker, mit einer atemberaubenden Cabernet getriebenen Süsse. Für mich der beste noch im Mark zu findende, reife Lynch Bages. Man muss ihn vielleicht etwas überzahlen, aber er ist dabei immer noch mehr wert als er kostet. (20/20). 21: Noch sehr dunkle Farbe mit sattem Granat in der Mitte, aussen nur wenig aufhellend. Ein Traumbouquet. Er riecht nach grossem Bordeaux, grossem Pauillac und grossem Lynch gleichzeitig. Sehr würzig, viel Dörrfrüchte, tolle Lederfacetten, Malz, Kräuter und erste Périgord-Trüffel-Konturen. Bei jedem neuen Nasenkontakt legt er nochmals nach. Alleine an diesem Wein nur schon Riechen zu dürfen scheint wie ein Privileg zu sein. Im Gaumen mächtig und elegant in einem Atemzug, weiche Tannine, reiche Tannine, königliche Tannine. Gegen das Finale baut er Druck auf und schiesst so richtig in die Länge. In den letzten Jahren ist er leider sehr viel teurer geworden. Aber auch (noch) viel besser. Was angesichts seiner bereits sich früher abzeichnenden Grösse fast nicht möglich war. Ich behielt ihn minutenlang im Gaumen, griff beim Degustieren reflexartig zum Spucknapf und schluckte dann die Ration ohne Reue. Inhalieren geht über Studieren! (20/20).

95

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Typisch für Lynch-Bages in seinem üppigen, reichen Stil ist dies ein durchschlagender Erfolg für das Team von Jean-Michel Cazes. Mit seiner süßlichen Frucht, dem opulenten, aber ausgewogenen Holzeinsatz sowie Aromen von roten und schwarzen Früchten ist es ein Wein, der sich relativ schnell entwickeln wird, aber sicherlich reifen kann.

Beschreibung

Ein Grand Cru Classé aus Pauillac mit Balance und schöner Komplexität

Das Weingut

Das vor den Toren von Pauillac gelegene Château Lynch-Bages ist ein Anwesen, das die Geschichte des Médoc geprägt hat. Das Terroir von Bages ist zwar seit dem 16. Jahrhundert bekannt, doch erst im 18. Jahrhundert gewann es an Ruhm. Mit dem Sohn eines irischen Staatsbürgers namens Thomas Lynch an der Spitze wurde der Cru de Bages auf der Weltausstellung in Paris anerkannt. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs ging das Château Lynch-Bages in den Besitz der Familie J-M Cazes über und ist heute eine der bedeutendsten Referenzen der Appellation Pauillac.

In seinem ständigen Streben nach Spitzenqualität und Innovation führte das Château Lynch-Bages 2006 eine neue Parzellenaufteilung durch, bei der 90 ursprüngliche Katasterparzellen in 180 bis 200 Unterparzellen zerlegt wurden. Der Jahrgang 2020 war der erste, der in den brandneuen Infrastrukturen des Château Lynch-Bages hergestellt wurde. Die neue Gärkammer und der Ausbaukeller wurden von dem Architekten Chien Chung (Didi) Pei entworfen, der international für seinen klaren architektonischen Stil bekannt ist. Sie sind hochmoderne Werkzeuge, die das Terroir dieses ikonischen Terroirs von Pauillac durch eine meisterhafte Vinifikation veredeln sollen.

Der Weinberg

Der Château Lynch-Bages 2000 ist ein Wein aus Pauillac, der von einem 90 Hektar großen Weinberg stammt, der auf den Kieselsteinen der Garonne angelegt ist.

Weinbereitung und Ausbau

Manuelle Weinlese mit selektiver Auslese im Weinberg. Der Ausbau erfolgt 15 Monate lang in Fässern aus französischer Eiche, von denen 70% neu sind.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (71%)
Merlot (16%)
Cabernet Franc (11%)
Petit Verdot (2%)


Charakteristika und Empfehlungen für die Verkostung des Château Lynch-Bages 2000

Verkostung

Der Wein ist sehr ausgewogen, gut strukturiert und harmonisch. Der Jahrgang 2000 zeichnet sich durch samtige Noten von Crème de Cassis und Tabakblättern aus, die durch Zedernholz und Graphit ergänzt werden. Am Gaumen noch jung, mit einer herrlichen Länge im Abgang.

Château Lynch-Bages 2000
2.0.0