
Château Valandraud 1996
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Valandraud 1996
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt ein sattes Rubinrot mit purpurnen Reflexen, das von der Konzentration des Weins und dem Ausbau in neuen Barriques zeugt.
Nase
In der Nase entfalten sich Aromen schwarzer Früchte (schwarze Himbeere, Pflaume), begleitet von rauchigen und würzigen Noten aus dem Ausbau in Eichenfässern. Anklänge von geröstetem Kaffee, Toastbrot und Veilchen runden dieses komplexe Bouquet ab.
Gaumen
Am Gaumen bietet dieser Château Valandraud 1996 einen mittleren Körper mit schöner Substanz. Der Gaumen offenbart leicht würzige rote Früchte, begleitet von eisenhaltigen Noten, die an bestimmte Weine aus Pomerol erinnern. Die Tannine sind weich und gut eingebunden und zeigen eine feine Struktur. Die Säure bringt Frische und verleiht dem Ganzen Struktur. Die seidige, geschmeidige Textur verleiht diesem Wein einen harmonischen und eleganten Charakter.
Weinpairing
Dieser Wein passt hervorragend zu einer Steinpilzcremesuppe, einem gegrillten Rindersteak oder auch zu Gerichten auf Entenbasis. Federwild ist ebenfalls ein ausgezeichneter Partner zu diesem Saint-Émilion.
Ein emblematischer Garagenwein aus Saint-Émilion
Das Weingut
1989 von Jean-Luc Thunevin und Murielle Andraud gegründet, ist Château Valandraud zum Aushängeschild der Garagenwein-Bewegung in Bordeaux geworden. Ausgehend von einer Parzelle von nur 0,6 Hektar im Tal von Fongaban in Saint-Émilion erstreckt sich das Weingut heute über rund 10 Hektar. Murielle Andraud leitet die Vinifikationen seit 2007. Dank eines innovativen Ansatzes und des Strebens nach Exzellenz erhielt das Weingut 2012 die Einstufung Premier Grand Cru Classé B, bestätigt 2022. Seit 2016 halten Christophe und Marie Lefévère 47 % des Kapitals. Seit 2020 verfügt das Weingut über einen revolutionären, bioklimatischen Keller, der halb in das Kalkplateau eingelassen ist.
Der Weinberg
Die Weinberge von Château Valandraud bestehen aus Parzellen in Saint-Émilion am rechten Ufer der Dordogne. Die Böden sind im Tal von Fongaban sowie auf dem Kalkplateau von Saint-Étienne-de-Lisse ton- und kalkhaltig, zudem finden sich silizium- und kiesgeprägte Zusammensetzungen. Diese Vielfalt an Terroirs verleiht dem finalen Wein Komplexität und Nuancen.
Der Jahrgang
Das Jahr 1996 stellte die Erzeuger am rechten Ufer von Bordeaux vor Herausforderungen. Die klimatischen Bedingungen ermöglichten es dem Merlot nicht, in allen Bereichen eine optimale phenolische Reife zu erreichen, was eine strenge Selektion der Parzellen und eine sorgfältige Arbeit an der Assemblage erforderte, um die angestrebte Balance zu erzielen.
Vinifikation und Ausbau
Die Vinifikation des Château Valandraud 1996 erfolgte in Tanks mit Temperaturkontrolle. Die Maischezeiten dauerten etwa drei Wochen, mit manuellem Unterstoßen und Umpumpvorgängen. Die malolaktische Gärung wurde in Barriques durchgeführt. Der Ausbau erfolgte in 100 % neuen Barriques aus französischer Eiche für 18 bis 30 Monate. Der Wein wurde ohne Schönung und ohne Filtration abgefüllt.
Rebsorten
Die Assemblage dieses Jahrgangs wird vom Merlot dominiert, ergänzt durch Cabernet Franc und je nach beim finalen Verschnitt festgelegten Anteilen gegebenenfalls einen kleinen Anteil Cabernet Sauvignon.


