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Paul Jaboulet-Aîné : Domaine de Thalabert 2023
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Crozes-Hermitage 2023 von Paul Jaboulet-Aîné
Verkostung
Farbe
Das Weinkleid zeigt eine schöne rote Farbe mit tiefen, leuchtenden purpurnen Reflexen.
Nase
Die Nase offenbart eine aromatische Konzentration, getragen von Noten roter und schwarzer Beerenfrüchte. Bei der Belüftung entfalten sich würzige Anklänge von weißem Pfeffer und Lakritze sowie subtile mineralische Nuancen.
Gaumen
Der Gaumen zeichnet sich durch Feinheit und Ausgewogenheit aus. Von mittlerem Körper bietet er eine seidige Textur, getragen von feinen, gut eingebundenen Tanninen. Die Aromen roter Früchte setzen sich harmonisch fort bis zu einem anhaltenden Finale, geprägt von einer schönen Mineralität und Zitrusnoten.
Weinpairing
Dieser Wein passt ideal zu gegrilltem Fleisch, Wild oder Schmorgerichten wie einem traditionellen Pot-au-feu. Er begleitet ebenfalls hervorragend eine Schweineschulter mit Linsen, einen Lammrücken, eine gebratene Ente oder auch mediterrane Rezepte mit Kräutern und geröstetem Gemüse.
Service und Lagerung
Dieser Jahrgang 2023 kann an heißen Tagen leicht gekühlt oder bei klassischer Kellertemperatur genossen werden. Er verfügt über ein Lagerpotenzial, das eine Verkostung bis etwa 2033 ermöglicht.
Die Eleganz und Konzentration eines Rotweins aus dem Rhônetal
Das Weingut
Das 1834 von Antoine Jaboulet in Tain l'Hermitage gegründete Weingut Paul Jaboulet-Aîné ist eine historische Institution. Das rund 100 Hektar große Weingut wurde 2006 von der Familie Frey übernommen. Als Pionier in seinem umweltbewussten Ansatz zeichnet sich das Weingut durch eine Zertifizierung im biologischen Weinbau und biodynamische Praktiken auf sämtlichen Flächen aus und verbindet so ein prestigeträchtiges Erbe mit nachhaltigem Weinbau.
Der Weinberg
Dieser Wein stammt aus der Appellation Crozes-Hermitage, der größten der Region. Die Reben gedeihen auf steinigen Ebenen und Terrassen aus Lehm-, Löss-, Sand- und alluvialen Kiesböden. Die Präsenz großer Gletschergerölle ist ein wesentliches Merkmal dieses Terroirs: Sie speichern tagsüber die Sonnenwärme und geben sie nachts wieder ab, was eine gleichmäßige Reifung der Trauben begünstigt. Das Weingut integriert zudem Rückzugsgebiete für die Biodiversität, um das natürliche Gleichgewicht der Parzellen zu bewahren.
Der Jahrgang
Das Jahr beginnt mit einem trockenen Winter, der zu einem späten Austrieb und einem raschen Frühjahrswachstum führt. Die Blüte verläuft im Juni unter optimalen Bedingungen. Der Sommer zeigt sich besonders wechselhaft, geprägt von großer Hitze und intensiver Trockenheit im Juli und August. Glücklicherweise verschaffen Niederschläge Mitte August den Reben Linderung, bringen die Reifung wieder in Gang und ermöglichen kleinere, aber hochkonzentrierte Beeren.
Vinifikation und Ausbau
Die Trauben werden von Hand in kleinen Kisten gelesen und vor dem Einmaischen gekühlt. Die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen. Eine dreiwöchige Mazeration mit täglichen Überpumpvorgängen geht einer sanften, manuellen Pressung voraus. Der Ausbau dieses Weins aus dem Rhônetal erstreckt sich über zwölf bis achtzehn Monate und verteilt sich auf Tanks aus französischer Eiche, Fässer, Halbstückfässer und Edelstahltanks, um die Frische zu bewahren und zugleich die Textur zu entwickeln.
Rebsorte
Syrah (100 %).




