
Château Léoville Las Cases 1988
Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Februar 2026
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Bewertungen und Rating
Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Léoville Las Cases 1988
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt ein Granatrot mit ziegelroten Reflexen und zeugt von der schönen Entwicklung des Weins nach nahezu vier Jahrzehnten in der Flasche.
Nase
Das Bouquet offenbart eine schöne aromatische Komplexität, dominiert von Noten von Schwarzer Johannisbeere und kandierten dunklen Früchten. Nuancen von Zedernholz und Sandelholz verbinden sich harmonisch mit Anklängen von kubanischem Tabak und Graphit und ergeben ein feines, anspruchsvolles Duftbild.
Gaumen
Am Gaumen verführt dieser Wein mit seiner samtigen Textur und seinem mittelkräftig strukturierten Körper. Die Tannine, inzwischen geschmolzen und seidig, begleiten eine anhaltende Fruchtfülle. Die lebendige Säure bringt Frische und Präzision an den Gaumen, während das Finale sich elegant mit mineralischen Noten und exotischen Gewürzen verlängert.
Weinpairing
Dieser Château Léoville Las Cases 1988 passt ideal zu einem gebratenen Lammgigot, einem Rehragout mit Pilzen oder auch zu geschmortem Rindfleisch. Ebenso harmoniert er hervorragend mit gereiften Käsesorten wie Comté oder Parmigiano Reggiano.
Servieren und Lagerpotenzial
Der Château Léoville Las Cases 1988 kann bereits jetzt genossen werden und wird sich voraussichtlich bis etwa 2040 weiterentwickeln. Es empfiehlt sich, ihn eine Stunde vor dem Servieren zu dekantieren, um den Wein von seinen natürlichen Ablagerungen zu trennen. Bei einer Temperatur von 16-18°C servieren, um seine aromatische Komplexität voll auszukosten.
Ein Saint-Julien mit Fülle und seltener Länge
Das Weingut
Eingebettet in die Appellation Saint-Julien in Bordeaux entstand Château Léoville Las Cases zwischen 1826 und 1840, im Zuge der Aufteilung des ehemaligen Domaine de Léoville. Seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz, gehört es heute den Domaines Delon. Der Weinberg erstreckt sich über 98 ha, darunter ein Grand Clos von rund 50 ha, von Mauern umschlossen und angrenzend an Château Latour. Garonne-Kiesböden, Handlese, präzise Vinifikationen und der Ausbau in Barriques prägen einen Deuxième Cru Classé mit bemerkenswerter Langlebigkeit.
Der Weinberg
Der Weinberg von Château Léoville Las Cases profitiert von einem außergewöhnlichen Terroir innerhalb der Appellation Saint-Julien. Das Weingut besitzt insbesondere einen historischen Grand Clos von etwa 50 Hektar, vollständig von alten Mauern umgeben. Die Böden bestehen aus Garonne-Kies auf tonig-kiesigen Untergründen, was eine optimale Drainage und eine ideale Wärmeregulierung für die Reifung der Trauben bietet. Die Nähe zur Gironde-Mündung schafft ein günstiges Mikroklima, das die Reben vor Spätfrösten schützt und eine langsame, gleichmäßige Reifung der Beeren begünstigt.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 1988 in Bordeaux verlief unter insgesamt günstigen klimatischen Bedingungen. Die Blüte fand unter ausgezeichneten Voraussetzungen statt und sorgte für einen gleichmäßigen Fruchtansatz. Der warme, trockene Sommer ermöglichte eine regelmäßige Reifung der Trauben. Die Lese erfolgte vom 3. bis 16. Oktober bei sonnigem Wetter, sodass Früchte mit optimaler Reife eingebracht werden konnten. Auch wenn dieser Jahrgang zunächst von den berühmten 1989ern und 1990ern in den Schatten gestellt wurde, brachte er klassische Weine mit fester Struktur und bemerkenswertem Reifepotenzial hervor.
Vinifikation und Ausbau
Die Weinlese des Château Léoville Las Cases 1988 erfolgte von Hand. Die Vinifikation wurde parzellenweise in temperaturkontrollierten Behältern aus Eiche, Beton oder Edelstahl durchgeführt. Die malolaktische Gärung fand im Tank statt. Der Ausbau erfolgte 18 bis 20 Monate in Barriques aus französischer Eiche, davon 50 % neues Holz, sodass der Wein seine Komplexität entwickeln konnte, ohne dabei den Ausdruck von Frucht und Terroir zu verlieren.
Rebsorten
Cabernet Sauvignon (65 %)
Merlot (21 %)
Cabernet Franc (11 %)
Petit Verdot (3 %)


