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Domaine de la Vougeraie : Nuits-Saint-Georges 1er cru "Les Corvées Pagets" 2023
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Nuits-Saint-Georges 1er Cru "Les Corvées Pagets" 2023 vom Domaine de la Vougeraie
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt sich in einem tiefen Rubinrot, veredelt durch subtile granatrote Nuancen.
Nase
Das Bouquet öffnet sich mit Aromen von reifen roten und schwarzen Früchten wie schwarzer Kirsche, Himbeere und Cassis. Bei der Belüftung offenbart sich eine schöne Komplexität aus Noten von Veilchen, süßen Gewürzen und Unterholz, ergänzt durch zarte Anklänge von Leder, frischer Erde und einer ausgeprägten Mineralität.
Gaumen
Der seidige Auftakt macht Platz für einen füllig-samtigen Gaumen, getragen von äußerst geschmeidigen Tanninen. Mit mittlerem Volumen überzeugt dieser Wein durch sein Gleichgewicht zwischen einer schönen Fruchtkonzentration und einer erfrischenden Säure. Das zarte und anhaltende Finale zieht sich über schmackhafte Noten von Cassis und Mineralität.
Weinpairing
Dieser Rotwein harmoniert wunderbar mit schmackhaftem Fleisch wie einem gegrillten Kalbskotelett oder einem Rindersteak. Er wird auch charaktervolle Gerichte wie ein Wildschweinragout, eine Fasanenhenne oder Rezepte mit Wildpilzen und Trüffeln vortrefflich zur Geltung bringen. Bei Käse begleitet er ideal Hartkäse oder gereifte Käsesorten mit gewaschener Rinde.
Servieren und Lagerung
Um diesen Jahrgang 2023 in vollen Zügen zu genießen, empfiehlt es sich, ihn bei einer Temperatur zwischen 16 und 18 °C zu servieren und ihn einige Stunden vor der Verkostung zu dekantieren. Mit seinem schönen Potenzial wird sich dieser Wein günstig entwickeln und kann bis etwa 2038 getrunken werden.
Die Eleganz und Mineralität eines großen Weins aus Nuits-Saint-Georges
Der Produzent
1999 von Nathalie und Jean-Charles Boisset gegründet, etabliert sich das Domaine de la Vougeraie als eine Referenz im Burgund. Das in Premeaux-Prissey gelegene Familienweingut bewirtschaftet einen Weinberg von 42 Hektar, der sich von der Côte de Nuits bis zur Côte de Beaune erstreckt. Heute unter der Leitung von Sylvie Poillot zeichnet sich das Domaine durch sein tiefes Engagement für den biologischen Anbau und die Biodynamie aus. Im Einklang mit den Mondzyklen ist das Team bestrebt, den reinsten Ausdruck seiner Terroirs durch Weine von großer Präzision zu offenbaren.
Der Weinberg
Die Cuvée stammt aus einer kleinen Parzelle von 0,33 Hektar, die zwischen 1987 und 1988 bepflanzt wurde. Ideal nach Osten am südlichen Hang der Appellation ausgerichtet, profitiert dieses Terroir von den ersten Morgenstrahlen. Der Boden zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an aktivem weißem Kalkstein aus Comblanchien aus, durchsetzt mit erodierten Felsblöcken, den sogenannten „têtes de mouton". In der Tiefe verleihen austernfossilreiche Mergel dem Weinstock eine einzigartige geologische Identität, die eine bemerkenswerte mineralische Ausdruckskraft begünstigt.
Der Jahrgang
Das Jahr 2023 zeichnete sich durch besonders milde Witterungsbedingungen aus, mit gemäßigten Temperaturen, die eine angenehme Verlängerung der Sommersaison ermöglichten. Diese Witterung begünstigte eine optimale und ausgewogene Reifung der Beeren. Die Weinlese verlief unter besten Vorzeichen. Für diese spezifische Parzelle fand die Ernte am 20. September statt, ein Datum, das laut dem vom Weingut befolgten Mondkalender einem „Blütentag" entspricht.
Vinifikation und Ausbau
Die Herstellung beginnt mit einer strengen Selektion der Beeren im Weinberg wie auch im Keller. Die Vinifikation umfasst 5 % ganze Trauben, die per Schwerkraft ohne Stampfen eingemaischt werden. Getreu seiner Philosophie fügt das Domaine weder Hefen noch Enzyme hinzu. Nach einer fünftägigen kalten Maischestandzeit vor der Gärung erstreckt sich die Gärdauer auf etwa 18 Tage mit leichten täglichen Umpumpungen. Nach einer sanften vertikalen Pressung wird der Wein 16 Monate lang in Eichenfässern ausgebaut, davon etwa 30 % Neuholz.
Rebsorte
Pinot Noir (100 %)






