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Verget : Mâcon-Vergisson "Sur la Roche" 2024
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Mâcon-Vergisson "Sur la Roche" 2024 Verget
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt einen zarten, blassen Zitronengelbton.
Nase
Von schöner Präzision offenbart das aromatische Bouquet Noten von würzigem Holz, herber Zitronenschale, weißer Pflaume und Yuzu und bietet dabei eine schöne mineralische Komplexität.
Gaumen
Mittelkräftig bietet der Gaumen eine lebendige Salzigkeit und eine erfrischende Säure. Die Textur überzeugt durch ihre cremige Fülle, die dem Ausbau auf der Hefe zu verdanken ist, ausgeglichen durch einen kreidigen phenolischen Zugriff. Das Ganze zieht sich zu einem langen, harmonischen Abgang.
Weinpairing
Dieser Weißwein harmoniert wunderbar mit Meeresfrüchten wie Austern oder Jakobsmuscheln, mit zarten Fischgerichten mit Zitrusnoten oder auch mit Geflügel in Sahne-Champignon-Sauce. Er begleitet ebenso sehr gut Gerichte auf Basis von grünem Gemüse und Artischocken sowie gereiften Ziegenkäse.
Servieren und Lagerung
Dank seiner soliden phenolischen Struktur besitzt dieser Mâcon-Vergisson "Sur la Roche" 2024 ein echtes Alterungspotenzial. Er verdient es, im Keller zu reifen, um vor der Verkostung seine gesamte aromatische Komplexität zu entfalten.
Der mineralische und ziselierte Ausdruck eines Weißweins aus dem Mâconnais
Das Weingut
Das Maison Verget wurde 1990 von Jean-Marie und Maine Guffens gegründet und hat sich rasch als wichtige Referenz in der Bourgogne, Frankreich, etabliert. Entstanden aus dem Wunsch, teils unterschätzte Terroirs zur Geltung zu bringen, zeichnet sich diese Struktur durch ihren strengen parzellenweisen Ansatz und ihr absolutes Streben nach mineralischem Ausdruck aus. Seit 2016 steht der talentierte Önologe Julien Desplans an der Spitze des Weinguts und führt den charakteristischen Stil des Hauses – geprägt von Präzision und Authentizität – mit Bravour fort, während er weiterhin von den Ratschlägen seines historischen Gründers profitiert.
Der Weinberg
Dieser Mâcon-Vergisson stammt von der Parzelle "La Roche", einem Terroir in der Höhe, das auf etwa 400 Metern gipfelt. Diese nach Norden ausgerichteten Reben gedeihen auf flachgründigen Böden aus entkalkten, eisenhaltigen Tonen über einem Kalksteinsockel aus dem Bajocium. Das Weingut praktiziert eine besondere Form des Weinbaus, die sogenannte "Non-Culture", bei der die Bodenbearbeitung auf einen jährlichen Durchgang beschränkt und eine kontinuierliche Begrünung bevorzugt wird, um die Wuchskraft der Pflanze zu kontrollieren. Dieser Ansatz ermöglicht es, kleine, sehr konzentrierte Beeren zu erhalten.
Der Jahrgang
Das Jahr 2024 bot moderate und allmähliche Reifebedingungen, die besonders für die nach Norden ausgerichteten Parzellen günstig waren. Die Weinlese, die sehr selektiv in mehreren aufeinanderfolgenden Durchgängen erfolgte, erstreckte sich vom 10. bis zum 28. September und ermöglichte die Ernte von Trauben mit optimaler Balance.
Vinifikation und Ausbau
Jede für den Mâcon-Vergisson "Sur la Roche" 2024 bestimmte Partie wird separat gepresst und vinifiziert. Die Gärungen erfolgen in liegenden Edelstahltanks oder in gebrauchten Fässern. Der Ausbau auf der Feinhefe dauert etwa sechs Monate und findet in eiförmigen, liegenden Betontanks statt, mit an das Weinprofil angepassten Bâtonnages. Die endgültige Assemblage umfasst einen Anteil von 25 % neuen Eichenfässern. Der Wein wird anschließend unter Schraubverschluss oder mit einem Presskorken abgefüllt, um seine Reinheit zu bewahren.
Rebsorte
100 % Chardonnay.






