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Château Cheval Blanc 2013
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Nachhaltiger Weinbau

Château Cheval Blanc 2013

1er grand cru classé "A" - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 92
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 17
Bettane & Desseauve | 18
Wine Spectator | 93
J. Suckling | 90
Vinous - A. Galloni | 90-92
The Wine Independent | 92
Vinous Neal Martin | 90
€ 620,00 inkl. MwSt.
(
€ 826,67 / L
)
Verpackung : Flasche (75cl)
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Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 21. September 2026

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Bewertungen und Rating

95

/100

La RVF

Von außergewöhnlicher Reinheit zeigt der 2013er eine ganz eigene geschmackliche Finesse. Die geschmeidige Textur und die Eleganz der floralen, eisenhaltigen und subtil würzigen Nuancen sind der großen Jahrgänge 2012 und 2014, die ihn einrahmen, würdig.

90

/100

Decanter

53 % Cabernet Franc. Rubinrot. In der Aromatik recht intensiv – Sommerfruchtcocktail. Feine, geschmeidige Textur. Gute Frucht in der Gaumenmitte. Die Tannine schmeicheln. Eleganter Wein mit präzisem Abgang. Weniger Tiefe, aber stiltypisch.

90

/100

James Suckling

Mild und bereits recht entwickelt: reichlich wilde Beerenfrucht, dazu ein Hauch Blutorange. Mittlerer Körper und eher geschmeidig, am Gaumen in der Mitte jedoch nicht sehr ausdrucksstark. Ein solides Beispiel für den Jahrgang, überzeugender im moderat trockenen und harmonischen Abgang. Trinken oder lagern. Vertikalverkostung von Château Quintus. SP.

90

/100

Vinous

Neal Martin

Der Cheval Blanc 2013 zeigt eine attraktive, leicht eisenhaltige Nase mit Noten von hellen roten Früchten, Lehmboden und weißem Pfeffer. Am Gaumen mittelkräftig, mit geschmeidigen Tanninen, für Cheval Blanc sehr schlicht, dabei jedoch mit einem Gefühl von Gewicht und Persönlichkeit ausgestattet. Gegen Ende treten weißer Pfeffer und Nelke hervor. Sollte innerhalb des nächsten Jahrzehnts getrunken werden. Verkostet bei der „10-Year On“-Verkostung von Bordeaux Index.

91

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Ein leichter, frischer, strahlender und eleganter Wein mit weicher Textur, zugänglich und bereits sehr offen, dessen Kern süße Noten von Kirsche, Lakritz, Blüten und Pflaume zeigt, die sich bis in ein frisches Finale mit roten Beeren, geschliffener Anmutung und weicher Textur fortsetzen.

91

/100

Andreas Larsson

Andreas Larsson

In der Nase jugendliche Aromen von Blüten, Wildbeeren, Pflaume und milden Gewürzen. Am Gaumen zunächst jugendlich und zurückhaltend, dann gewinnt er an Fülle und zeigt eine sehr schöne Länge, mit elegantem frischem Beerenfruchtaroma und feinen Gewürznoten im Abgang sowie gut eingebundenem Holz.

90

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Für sich allein könnte der 2013 Chateau Cheval Blanc problemlos der Wein eines ganzen Abends sein, doch dieses Mal stand er neben Jahrgängen wie 2010, 2009, 2000 und 1990. Dennoch ist es ein echter Cheval Blanc und bietet wunderschöne Noten von roten und schwarzen Früchten, kräutriger Frische, Gewürzen und Zedernholz. Am Gaumen nahtlos, mittelkräftig und elegant, mit reifen, gut eingebundenen Tanninen – er wird sich weitere 10 bis 15 Jahre sehr schön trinken.

18

/20

Weinwisser

52 % Cabernet Franc, 48 % Merlot. Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Verhaltenes Bouquet, man muss ihm entgegengehen, im zweiten Ansatz viele herrliche Teearomen versprühend (Darjeeling und Earl Grey), Maulbeeren, Brombeeren, dunkle Edelhölzer, eine feinminzige Spitze darin zeigend. Im Gaumen samtig, weich, schöne Fülle, die Tannine sind fein und cremig, schön gebündelt im langen Finale, welches Pflaumenschalen und Tabak mit sich trägt. Für einen ganz grossen Cheval fehlt halt, wie es anzunehmen war, die Merlotfülle, aber die wunderbar gelungenen Cabernet Francs kompensieren einen grossen Teil dieses möglichen Mankos. Nicht unähnlich dem 2008er Cheval. Und dieser liegt aktuell bei 19/20. Also könnte dies in ein paar Jahren beim Cheval 2013 auch der Fall sein.

18

/20

René Gabriel

52 % Cabernet Franc, 48 % Merlot. Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Verhaltenes Bouquet, man muss ihm entgegen gehen, im zweiten Ansatz viele herrliche Teearomen versprühend (Darjeeling und Earl Grey), Maulbeeren, Brombeeren, dunkle Edelhölzer, eine fein minzige Spitze darin zeigend. Im Gaumen samtig, weich, schöne Fülle, die Tannine sind fein und cremig, schön gebündelt im langen Finale, welches Pflaumenschalen und Tabak mit sich trägt. Für einen ganz grossen Cheval fehlt halt, wie es anzunehmen war, die Merlotfülle, aber die wunderbar gelungenen Cabernet-Francs kompensieren einen grossen Teil dieses möglichen Mankos. Nicht unähnlich dem 2008er Cheval. Und dieser liegt aktuell bei 19/20. Also könnte dies in ein paar Jahren beim Cheval 2013 auch der Fall sein.

18

/20

André Kunz

(52% Cabernet Franc, 48% Merlot) Seidenes, elegantes, frisches Bouquet, blaue Beeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Pralinen, Tabak, fein Kräuter. Ausgewogener, feingliedriger, vielschichtiger Gaumen mit feiner Frucht, kräftiger, süsser, frischer Aromatik, viel feinem Tannin, feiner Struktur mit genügend Muskeln, sehr langer, aromatischer Abgang mit vielen Rückaromen. 18/20 2022 - 2036

93

/100

Jane Anson

Jane Anson

Einer der besten Weine der Reihe: mit geschmeidigen Tanninen, nuancierten Aromen von Himbeere und roter Johannisbeere sowie Frische und Saftigkeit bis ins Finale. Zwar weiterhin ein Wein zum eher frühen Genuss, mit einer höheren Säure als in den meisten Jahrgängen dieses Weins, aber definitiv einer, den man suchen und mit Vergnügen trinken sollte – mit einem Hauch der Magie dieser Böden. 60 % 1st wine, der Rest teilt sich in 20 % Petit Cheval und 20 % declassified.

92

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Mit mittlerer granatroter Farbe zeigt sich der Cheval Blanc 2013 zunächst etwas verschlossen und bietet Anklänge von getrockneten Kräutern, Teer und feuchter Erde, bevor er Noten von Pflaumen, Früchtekuchen und Bratensaft entfaltet, begleitet von einem Hauch ungerauchter Zigarren. Am Gaumen präsentiert er sich mittelkräftig und äußerst elegant, mit feinkörnigen Tanninen und fein verwobener, lang anhaltender Frucht, und klingt mit einem mineralischen Frischekick aus.

17

/20

Bettane+Desseauve

Der Wein wirkt luftig und getragen, mit floralen Aromen, begleitet von Noten roter Früchte und einem Hauch Mandel. Die Tannine sind reif, umhüllend und rund und bleiben dabei geschmeidig.

94

/100

Le Figaro Vin

Schlanker als gewöhnlich besitzt Cheval 2013 dennoch eine charmante Persönlichkeit, mit einer ansprechenden animalischen Note und einem angenehmen Hauch von Menthol. Die Tannine wirken jedoch etwas austrocknend.

96

/100

Vertdevin

Ein schöner Wein, sehr elegant und fein, mit großer Länge, der sich im Verlauf der Verkostung zunehmend entfaltet. In der Nase zeigen sich Noten von dunklen Früchten (Schwarze Johannisbeere, Brombeere, Schwarzkirsche), leichte Anklänge roter Früchte (Himbeere, Kirsche) sowie florale Nuancen, begleitet von etwas Würze (insbesondere Kakao) und dezenten, harmonisch eingebundenen Holznoten. Am Gaumen aromatisch, opulent, frisch und voll, mit einer schönen, samtigen Textur. Gaumen wie Nase offenbaren sich nach und nach. Am Gaumen weiterhin Noten dunkler Früchte und Himbeere, kombiniert mit etwas Würze und feinen Röstaromen. Der Abgang ist frisch, fruchtig und lang, mit anhaltender Präsenz und präziser Frucht.

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgekehrtes T (Trescases) Dunkle Farbe, mittlere Intensität, leicht entwickelt. Zurückhaltende Nase, mit einer etwas lebhaften Frucht. Dieser Eindruck einer schwierigen Reife findet sich auch am Gaumen wieder, auch wenn dieser Wein in seinem Verhalten keine Härte zeigt. Schlichter Abgang.

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Cheval Blanc 2013

Verkostung

Farbe
Dieser Rotwein zeigt eine Farbtiefe von mittlerer Intensität und großer Eleganz. Sein leuchtender Farbton mit rubinroten Reflexen geht am Rand sanft in Granatrot über, was von einer schönen visuellen Frische zeugt.

Nase
Das besonders offene und fesselnde Bukett offenbart große Feinheit. Blumige Noten von Rose und Flieder verweben sich mit Aromen reifer roter Früchte wie Himbeere und Kirschlikör. Subtile würzige Nuancen, Anklänge von Wurstwaren und duftender Erde bereichern diese komplexe Aromenpalette zusätzlich.

Gaumen
Der Antrunk zeigt sich elegant und maßvoll und leitet einen mittleren Körper ein, der von einem äußerst feinen Tanningerüst getragen wird. Der Gaumen wirkt zugleich lebendig und zart fruchtig und bietet eine schöne Fülle, ohne je forciert zu wirken. Das Erlebnis endet in einem mineralischen, erdigen Abgang von bemerkenswerter Länge.

Weinpairing

Dieser Wein harmoniert wunderbar mit zarten Fleischgerichten wie gebratenem Kalbsfilet, Milchlamm oder Taube. Er entfaltet sich auch hervorragend zu Gerichten mit Pilzen und Trüffeln, etwa einem cremigen Risotto, sowie zu gereiften Hart- und Weichkäsesorten.

Service und Lagerung

Der Château Cheval Blanc 2013 kann bereits jetzt genossen werden und wird sich weiterhin günstig entwickeln, um bis etwa 2034 trinkreif zu bleiben.

Die Eleganz eines einzigartigen Weins aus Saint-Émilion

Das Weingut

Im Herzen der Region Bordeaux gelegen, blickt Château Cheval Blanc auf eine Weinbaugeschichte zurück, die bis ins 15. Jahrhundert reicht, auch wenn die Gründung des Weinguts in seiner heutigen Form erst 1832 unter dem Impuls von Jean-Jacques Ducasse erfolgte. Heute gehört dieses legendäre Gewächs der LVMH-Gruppe (Bernard Arnault) und der Familie Frère, mit Pierre-Olivier Clouet als Generaldirektor. Es zeichnet sich durch seine Unabhängigkeit aus, wie sein Rückzug aus der Klassifikation von Saint-Émilion verdeutlicht. Mit einem tiefen agrarökologischen Engagement fördert das Weingut die Biodiversität, um die einzigartige Identität seines Terroirs zur Geltung zu bringen.

Das Weingut (Rebflächen)

Dieser an der Grenze zu Pomerol gelegene Weinberg in Saint-Émilion ruht auf einem außergewöhnlichen geologischen Mosaik aus Kies, Ton und Sand. Die Reben, die mit einer hohen Dichte von rund 8.000 Stöcken pro Hektar gepflanzt sind, profitieren von einem konsequenten agrarökologischen Ansatz. Das Weingut setzt auf lebendige Böden durch permanente Bodenbegrünung, Agroforstwirtschaft und Mischkultur, was ein widerstandsfähiges Ökosystem und eine reiche Biodiversität fördert.

Der Jahrgang

Das Jahr war geprägt von schwierigen klimatischen Bedingungen und gesundheitlichen Herausforderungen, die zu uneinheitlichen Reifegraden führten. Angesichts dieser anspruchsvollen Witterungsbedingungen erforderte der Vegetationszyklus höchste Aufmerksamkeit in jedem Moment, was extrem niedrige Erträge und eine besonders strenge Selektion im Weinberg notwendig machte, um nur die gesündesten Beeren zu behalten.

Vinifikation und Ausbau

Die Konzeption des Château Cheval Blanc 2013 beruht auf einer hochpräzisen parzellenweisen Vinifikation, die durch moderne Infrastrukturen ermöglicht wird. Die aus strenger Selektion hervorgegangenen Trauben werden getrennt vinifiziert, um die besten Partien zu isolieren. Der önologische Ansatz zielt darauf ab, die Reinheit der Frucht und die Feinheit der Struktur zu bewahren, mit einem kontrollierten Ausbau in Barriques, der den Wein begleitet, ohne seine Identität zu überdecken.

Rebsorten

Der Verschnitt besteht aus nahezu gleichen Anteilen Cabernet Franc (rund 53 %) und Merlot (rund 47 %), ergänzt durch einen minimalen Anteil Cabernet Sauvignon.

Château Cheval Blanc 2013
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