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Domaine A.F. Gros : Pommard 1er cru "Les Arvelets" Domaine 2023
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Pommard 2023 Domaine A.F. Gros
Verkostung
Robe
Die Robe zeigt einen tiefen, opaken Rubinton mit dezenten granatroten Nuancen.
Nase
Das aromatische Bouquet zeigt eine schöne Intensität roter und schwarzer Früchte wie Kirsche, Himbeere und Cassis. Zarte blumige Nuancen von Iris und Veilchen verschmelzen mit erdigen Noten von Trüffel, Zedernholz und milden Gewürzen.
Gaumen
Der Gaumen zeigt eine konzentrierte, saftige Substanz, getragen von seidigen, aber festen Tanninen. Die Gaumenmitte offenbart eine schöne Tiefe mit mineralischen und erdigen Nuancen, die sich zu einem langen, anhaltenden Abgang mit Beerennoten und dezenten krautigen Akzenten ausdehnt.
Weinpairing
Dieser Rotwein harmoniert ideal mit kräftigen Fleischgerichten wie gebratenem Rinderfilet, Lammkeule oder auch Wildgeflügel wie Ente oder Fasan. Ebenso passt er hervorragend zu Coq au Vin, Gerichten mit Pilzen und Trüffel sowie zu gereiftem Käse (Époisses, Langres, Comté oder Beaufort).
Servieren und Lagerung
Mit seiner soliden Struktur verfügt dieser Pommard 2023 über ein ausgezeichnetes Alterungspotenzial und kann etwa 10 bis 20 Jahre im Keller reifen, um seine ganze Komplexität zu entfalten.
Die Intensität und Raffinesse eines großen Pommard-Weins
Der Produzent
Das 1988 durch den Zusammenschluss von Anne-Françoise Gros und François Parent gegründete Domaine A.F. Gros ist eine wichtige Referenz in Burgund. Mit Sitz in Pommard und einer Kellerei in Beaune erstreckt sich das Weingut auf etwa vierzehn Hektar, verteilt auf die Côte de Nuits, die Côte de Beaune und das Beaujolais. Heute leitet die zweite Generation, vertreten durch Caroline und Mathias Parent-Gros, das Weingut. Als Winzer des Jahres 2023 ausgezeichnet, führen sie ein familiäres Know-how fort, das auf dem authentischen Ausdruck der Terroirs beruht, während sie zugleich nachhaltige Praktiken und maßvolle technische Innovationen integrieren.
Der Weinberg
Der Weinberg der Appellation Pommard liegt auf reichen Ton-Kalk-Böden, die je nach Parzelle bisweilen von Eisenoxid durchzogen sind. Das Weingut bewirtschaftet seine Reben nach den Prinzipien des kontrollierten Pflanzenschutzes, wobei die mechanische Bodenbearbeitung durch Pflügen bevorzugt und auf Pestizide und Insektizide verzichtet wird. Die Gesundheit der Pflanze und die Achtung des Ökosystems stehen im Mittelpunkt der weinbaulichen Praxis, ergänzt durch eine ausschließlich manuelle Lese, die eine strenge Selektion der Trauben ermöglicht.
Der Jahrgang
Das Jahr 2023 zeichnete sich durch besonders warme und sonnige Witterungsbedingungen aus, die sogar die Temperaturen des Vorjahres übertrafen. Geprägt von Trockenperioden während entscheidender Phasen des Vegetationszyklus, zwang dieses anspruchsvolle Klima die Reben dazu, tief in den Böden nach Wasser zu suchen. Trotz durch diesen Wasserstress beeinträchtigter Erträge ermöglichten diese Bedingungen eine außergewöhnliche Reife der Beeren, die eine hohe Konzentration mit einer unerwarteten, knackigen Frische verbindet.
Vinifikation und Ausbau
Die Herstellung dieses Pommard 2023 beginnt mit einer sorgfältigen doppelten Sortierung der Beeren. Es folgt eine 4- bis 5-tägige Kaltmazeration mit häufigen Umpumpvorgängen. Die Gärung erfolgt anschließend in Tanks (Edelstahl, Beton und Holz) über 18 bis 20 Tage, wobei je nach Parzelle ein Anteil ganzer Trauben eingebracht wird, bei strikter Temperaturkontrolle. Abschließend durchläuft der Wein die malolaktische Gärung und den Ausbau in französischen Eichenfässern (davon etwa 65 % neues Holz für die Premiers Crus) über 12 bis 18 Monate.
Rebsorte
100 % Pinot Noir


