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Château Troplong Mondot 2005
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Eine Kombination im Sinn? Eine Frage zum Jahrgang? Vergleich mit einem anderen Produkt? Hier finden Sie die Antworten...
89
/100
Robert Parker Wine Advocate
Robert M. Parker, Jr.
Als Zweitwein von Troplong Mondot ist Christine Valettes Mondot 2005 bemerkenswert. In dichter Pflaumen-/Rubin-/Purpurfarbe zeigt er Noten von neuem Sattelleder, Pflaume, Soja und Balsamico, gefolgt von einem mittel- bis vollmundigen, üppigen, geschmeidigen Wein mit seidiger Textur. Er ist reich, fleischig und sollte am besten in den nächsten 7–8 Jahren getrunken werden.
96
/100
Wine Spectator
Zeigt Aromen von Kaffee, reifen Früchten, Waldpilzen und Brombeeren. Dunkel und sehr komplex. Vollmundig und kräftig im Biss, zugleich samtig und wunderschön, mit intensiven Aromen von Brombeere, Schokolade und Tabak. Sehr, sehr langer Abgang. Vielschichtig und großartig. Am besten nach 2016. 6.250 Kisten produziert.
16
/20
Jancis Robinson
Jancis Robinson
Blind verkostet. In der Nase ein Hauch von süßer Kokos-Eiche. Reine, direkte Aromen, aber am Ende einige fast bittere Tannine. Überextrahiert. (JR)
97
/100
Vinous
Antonio Galloni
Der Troplong Mondot 2005 ist eine betörende, opulente Schönheit. Süße Schwarzkirsche, Pflaume, Schokolade, Gewürze, neues Leder, Lakritz und Menthol entfalten sich im Glas. Im Kern hedonistisch und üppig, ist der 2005 ein ausgesprochen überschwänglicher Saint-Émilion. Ich würde ihn ein paar Stunden vorher öffnen, da die Belüftung hilft, einen Teil der anfänglichen Überschwänglichkeit zu mildern. Der 2005 ist ein prachtvoller, fesselnder Wein. Das ist moderner Saint-Émilion in Bestform. Zudem scheint er seit meiner letzten Verkostung vor ein paar Jahren kaum, wenn überhaupt, eingebüßt zu haben!
96
/100
Jeff Leve
Leve Jeff
Nahe an seinem optimalen Trinkfenster zeigt dieser Wein reichlich Noten von feuchter Erde, Rauch, Lakritz, dunkler Schokolade, Feigen und schwarzen Kirschen. Konzentriert, reif, rund, üppig und lang, endet dieser hedonistische Genuss mit einem opulenten Finale von dunklen Kirschen, Espresso, Rauch, Heidelbeere und Pflaumenlikör.
17
/20
Weinwisser
Dunkles tiefes Granat mit lila Schimmer. Intensives, nach schwarzem Kirschenkompott duftendes Bouquet, intensiv, auch rauchig und tiefgründig. Fester, satter Gaumen, erst aussen mit Schmelz, dann innen hart zupackend, viel Heidelbeeren in sich tragend, verlangende Konzentration mit einer noch fordernden Adstringenz. Ein ganz grosser oder (wie schon oft) ein ganz harter Troplong? Falls der Wein die Tannine verdauen kann, trifft Ersteres zu, und in fünf Jahren kommen noch zwei Punkte dazu.
18
/20
René Gabriel
Dunkles tiefes Granat mit lila Schimmer. Intensives, nach schwarzen Kirschenkompott duftendes Bouquet, intensiv und auch rauchig sowie tiefgründig. Fester, satter Gaumen, erst aussen Schmelz zeigend, dann innen hart zupackend, viel Heidelbeeren in sich tragen und eine verlangende Konzentration mit einer noch fordernden Adstringenz zeigend. Die Frage stellt sich ob das ein ganz grosser, oder wie leider schon zu oft ein ganz harter Troplong ist. Wenn er seine eigenen Tannine verdaut, so ist der erste Teil der Frage bejaht und er legt noch zwei ganze Punkte in 5 Jahren zu! (17/20). 08: Zeigt sich sehr exotisch, fleischig, die Tendenz ist aber aufsteigend.
16
/20
André Kunz
Üppiges, fettes, breites Bukett mit gekochter Schokolade, überreifen schwarzen Kirschen, Zwetschgenhaut. Süsser, schnapsiger, fetter Gaumen mit fetter Frucht, trockenem Tannin. Austrocknender Abgang. 16/20 2014 - 2025
97
/100
Jane Anson
Jane Anson
Noch jung, an den Rändern gerade dabei, ziegelrote Nuancen zu zeigen, und beginnt, seine Geheimnisse preiszugeben – leuchtendes Rubinrot, zum Rand hin weicher mit zarten, fahlen Tawny-Reflexen. Wellen frischer Säure mit großzügiger Brombeerfrucht aus dem Dornengestrüpp, die in die Tannine übergeht; dazu getrocknete Kräuter, Trüffel, Weihrauch, vielschichtig, dunkle Schokolade, Espresso, Teer und Lagerfeuer. 100 % neue Eiche, Berater: Michel Rolland. Aus der Magnum serviert (zuletzt 2022 aus der Flasche verkostet).
18
/20
Bettane+Desseauve
Ein Wein von großer Statur, mit einem trüffeligen, genussvollen Bouquet, einem üppigen, saftigen Körper, von großer Großzügigkeit.
94
/100
Yves Beck
Schon das Bouquet kündigt Dichte … und Komplexität an. Nuancen von Teeblättern und kandierten dunklen Beeren, ergänzt durch einen Hauch Kakao und einige holzige Anklänge. Am Gaumen profitiert der Wein von einem tanninreichen Gerüst, zeigt jedoch eine unglaubliche Konzentration, und die präsenten Tannine packen kräftig zu … sind dabei aber ausreichend eingebunden. Dekantieren ist dringend empfohlen! Mindestens 2 Stunden.
93
/100
Jean-Marc Quarin
Jean-Marc Quarin
Logo auf dem Korken: MS Schönes, dunkles Rot, intensiv. Ein Hauch von Reife. In der Nase mittelkräftig aromatisch, mit reifer Frucht. Trüffelige Nuancen. Zart im Auftakt, in der Mitte sehr aromatisch; der Wein schmilzt am Gaumen hin zu einem mineralisch wirkenden Finale, das an Kalkstein erinnert. Kantige Tannine fehlen. Zweimal in diesem Jahr probiert, ohne besondere Emotionen, obwohl er schon so viel getragen hat!



