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Domaine Cordier Père et Fils : Saint-Véran Village "Les Crais" 2022
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Saint-Véran Village "Les Crais" 2022 der Domaine Cordier Père et Fils
Verkostung
Farbe
In einem leuchtenden Goldton präsentiert sich dieser Wein, veredelt durch zarte hellgoldene Reflexe.
Nase
Das Bukett offenbart zunächst eine kreidige, mineralische Struktur, bevor es Aromen von Steinobst wie weißem Pfirsich und Aprikose freisetzt, verwoben mit Noten frischer Zitrusfrüchte. Subtile Anklänge von Brioche und feinem Gebäck runden dieses komplexe Ensemble ab.
Gaumen
Ausgewogen und strukturiert entfaltet sich der Auftakt rund um eine elegante Mineralität. Am Gaumen zeigen sich intensive Aromen von weißen Früchten und Zitrusfrüchten, bereichert durch Nuancen von Mandel und Haselnuss, die in ein Finale von bemerkenswerter Länge münden.
Weinpairing
Dieser Weißwein harmoniert wunderbar mit regionalen Spezialitäten wie Jambon persillé, begleitet aber ebenso brillant gegrillten Lachs, ein Putenschnitzel mit Pilzen oder auch vegetarische Gerichte auf Basis von Spargel, Artischocken oder Ziegenkäse.
Service und Lagerung
Für einen optimalen Genuss empfiehlt es sich, diesen Wein bei einer Temperatur zwischen 10 und 12 °C zu servieren. Er kann bereits jetzt genossen werden oder bis etwa 2032 im Keller reifen.
Der mineralische Ausdruck und die Fülle eines Weißweins aus Saint-Véran
Das Weingut
Gegründet im Jahr 1945 im Herzen des Mâconnais, ist die Domaine Cordier Père et Fils eine unverzichtbare Referenz des Burgunds. Seit 1987 leitet Christophe Cordier mit Leidenschaft dieses Familienweingut, das sich heute über mehr als 30 Hektar erstreckt. Verteilt auf ein Mosaik von mehr als 120 Parzellen zeichnet sich der Weinberg durch sein tiefes Engagement für den Umweltschutz aus, gekrönt von Zertifizierungen für biologischen und biodynamischen Anbau. Das Weingut ist bekannt für seinen akribischen Ansatz, der auf kontrollierte Erträge setzt, um die ganze Reinheit seiner Terroirs zum Ausdruck zu bringen.
Der Weinberg
Die Cuvée stammt aus dem Climat "Les Crais" innerhalb der Appellation Saint-Véran. Dieses spezifische Terroir verdankt seinen Namen der Beschaffenheit seiner Böden, die aus kreidigen Kalksteinen aus dem Mitteljura bestehen. Der Weinberg wird nach den Prinzipien der Biodynamie bewirtschaftet, wobei die Bodenbearbeitung mit dem Pferd erfolgt, um Verdichtungen zu vermeiden. Die im kurzen Guyot erzogenen Reben werden einer Grünlese unterzogen, um die Qualität der Beeren zu konzentrieren, die anschließend bei optimaler Reife von Hand gelesen werden.
Der Jahrgang
Das Jahr 2022 war von kontrastreichen Witterungsbedingungen geprägt. Nach einem Frühling mit späten Frostepisoden zeichnete sich der Sommer durch anhaltend große Hitze aus, gefolgt von rettenden Niederschlägen zum Ende des Sommers.
Vinifizierung und Ausbau
Die Gestaltung dieses Jahrgangs 2022 beruht auf einer Philosophie minimaler Intervention. Die Gärungen werden ausschließlich durch einheimische Hefen in Gang gesetzt. Der Wein profitiert anschließend von einem verlängerten Ausbau von etwa 18 Monaten auf seiner Feinhefe, in feinporigen französischen Eichenfässern, deren Toastung vom Weingut maßgeschneidert ausgeführt wird. Die Abfüllung erfolgt per Gravitation, ohne Schönung und mit einer äußerst leichten Filtration, um die Integrität des Weins zu bewahren.
Rebsorte
Chardonnay (100 %).





