Entdecken Sie Ihr 100% kostenloses Treueprogramm | Entdecken Sie
TrustMark
4.82/5
unchecked wish list
Château Mouton Rothschild 2003
3 Bilder
3 Bilder

Château Mouton Rothschild 2003

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 91
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 16.5
Bettane & Desseauve | 18
Wine Spectator | 94
J. Suckling | 96
Vinous Neal Martin | 89
€ 7.050,00 inkl. MwSt.
(
€ 1.175,00 / L
)
Verpackung : Imperiale (6l)
1 x 5L
€ 5.852,00
1 x 6L
€ 7.050,00

Nur 1 verfügbar

am Lager

  • Delivery
    LieferungLieferbare Weine: kostenlos ab 300 €
    Rechtspfeil-Symbol
  • Produzenten
    HerkunftsgarantieDirekteinkauf beim Produzenten
    Rechtspfeil-Symbol
Bewertungen und Rating

91

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Die Lese 2003 begann am 15. September und war zehn Tage später abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein herausragender 2003 Mouton-Rothschild, allerdings nicht einer der Superstars von Pauillac oder des nördlichen Médoc. Die unmittelbaren Nachbarn, Lafite-Rothschild, Cos d’Estournel und Montrose, haben Weine erzeugt, die dieses Gewächs von Mouton-Rothschild qualitativ übertreffen. Nichtsdestotrotz gibt es viel zu mögen. Die anfangs so straffen Tannine haben sich etwas abgerundet, und in der Nase zeigen sich Noten von Zedernholz, geröstetem Kaffee, Tabakblatt sowie roten und schwarzen Johannisbeeren. Dieser würzige, erdige, fleischige 2003er mit mittlerem bis vollem Körper gehört nicht zu den Stars des Jahrgangs. Er steht nahe der vollen Reife, auf der er sich voraussichtlich weitere 10–15 Jahre halten dürfte.

94

/100

Wine Spectator

James Molesworth

Zeigt die Wärme des Jahrgangs sowie das leicht extrahierte Profil von Dhalluins Vorgänger, mit einem Hauch von Konfitüre in der Mischung aus Himbeer-, Pflaumen- und Feignoten, dazu geschmolzene Lakritze, verkohlte Zeder und angeflammte Vanilleschote sowie ein sehr leichter Karamellnachhall im Abgang. Trotz alledem blitzt durchgehend eine minzige Frische auf. Es ist viel vorhanden, aber es ist etwas untypisch. -- Nicht-blinde Mouton-Rothschild-Vertikale (März 2017). Jetzt bis 2031 trinken. 23.330 Kisten produziert.

92

/100

James Suckling

Viel phenolischer Charakter. Vollmundig und kaubar mit sehr reifen Nuancen. So viel Kaffee- und Walnusscharakter. Ein großer, leicht überzogener Wein. Zeigt die extreme Hitze des Jahrgangs. Jetzt trinken.

95

/100

Vinous

Antonio Galloni

Ein berauschender, exotischer Wein: Der 2003 Mouton Rothschild nimmt alle Sinne gefangen. Die Reife und Überschwänglichkeit des Jahrgangs zeigen sich deutlich, während dieser dramatische, opulente Wein seine strahlende Persönlichkeit entfaltet. Der 2003er kann jetzt genossen werden, doch ein paar weitere Jahre würden den Tanninen gut tun. Dennoch ist der 2003er heute nur schwer zu widerstehen. Das ist ein außergewöhnlicher, zutiefst befriedigender Mouton mit beachtlicher Fülle und zugleich herausragender Balance. Anklänge von Toffee, Röstnoten und dunklen Gewürzen durchziehen den Abgang. 2003 besteht die Cuvée aus 76% Cabernet Sauvignon, 14% Merlot, 8% Cabernet Franc und 2% Petit Verdot, gelesen in einem recht engen Zeitfenster von zehn Tagen zwischen dem 15. und 25. September.

96

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Noten von Zigarrenkiste, süßer Schwarzer Himbeere, Minze, Asche, Tabak, Zedernholz, Nelken, Zimt und feuchtem Waldboden eröffnen das Feuerwerk. Am Gaumen ist der reiche, sinnliche, flamboyante, auffällige Wein ein hedonistisches Vergnügen für die Sinne von Anfang bis Ende. Die frühe Lese fand zwischen dem 15. und 25. September statt. Der Wein wurde aus einer Cuvée von 76% Cabernet Sauvignon, 14% Merlot, 8% Cabernet Franc und 2% Petit Verdot erzeugt.

19

/20

René Gabriel

04: Fassprobe: 76 % Cabernet Sauvignon, 14 % Merlot, 8 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot. 94 % neues Holz, 28 hl/ha, Produktion ca. 240'000 Flaschen: Dickes, schweres Bouquet; Pflaumennote, schwarze Johannisbeeren, Schokolade, ein Hauch getrockneter Thymian, wenig Primäraromen, alles liegt wie Blei im unteren Wahrnehmungsbereich, nur eine füllige Süsse ist präsent und verleiht dem Nasenbild eine Rubens-Süsse. Im Gaumen wieder dick und kompottartig, darunter eine gewaltige Rasse zeigend, Marroni, Kaffee, schwarze Oliven, After Eight im Finale, welches nussig wirkt, Pralinen und Dörrfrüchte darin. Ein warmer, ja sogar heisser Mouton mit einer dramatischen Konzentration sowie einem gigantischen Alterungspotential. Trotz seiner Dicke ist dieser Wein auf ganz hohem Niveau, völlig harmonisch von der Konstellation her und eine Mischung zwischen 1995 und 1959. Dieser Elefanten-Mouton liegt ganz nahe bei 20/20 Punkten. 06: In Deutschland an der Buchtournée und in Wien für Wein & Co. in der Coburg präsentiert: Extrem dunkles Granat mit schwarzen Reflexen. Das Bouquet ist fett ein übergrosser Pomerol, zeigt süssliches, marmeladiges, ja fast likörhaftes Cassis, viel Brombeeren, Black-Currant und eine rahmige Fülle, bereits in der Nase eine bombastische Orgie die an den 59er Mouton erinnert. Im Gaumen Cabernetsüsse wie ein önologisches Dessert, so süss, so schokoladig, mit Mandelröstnoten bespickt, mundfüllend und doch elegant bleibend, im Finale schwarzbeerig mit einer herrlichen, parfümierten Kokosnote, im Nachklang Reserven für gut 40 Jahre zeigend. Kann zu einem Jahrhundertwein mutieren! 08: Mitteldichtes Granat, rubiner Rand. Edelholzbouquet, klassische Terroirnoten, Rauch, Wildledernoten, Lakritze und sogar Trüffel. Im Gaumen aussen ziemlich dick, innen fleischig mit Biss, viel Tannine im Rückhalt, ein sehr lagerfähiger, geduldiger Wein. Perfekt. Jetzt nahe dem vermuteten Niveau eines eigenwilligen Jahrhundertweines (19/20). 10: Eine Pauillac-Dessert der Sonderklasse. Er wird nie typisch werden. Also weder Mouton, noch Pauillac, noch Médoc noch Bordeaux,. Aber wenn man einen Schluck davon nimmt, wenn möglich noch aus einem Burgunderglas, dann ist des dem Geniesser völlig egal. 11: Wir treffen uns jeweils zum Kartenspielen. Jeder nimmt «etwas Wein» mit. Da das Kartenspielen jeweils um 15.00 Uhr beginnt und erst nach dem Nachtessen endet, nehmen wir ziemlich viel von «etwas Wein» mit. Es kann ja auch passieren, dass vielleicht ein Wein korkt. So wie gerade beim letzten Mal, als ich den intensivsten Kork meines Lebens roch. Eine Art 20-Punkte-Kork. Einen, den man schon von einem halben Meter riechen konnte. Ohne dass man ihn zu Nase hätte führen müssen. Wenn man ihn aber trotzdem unter die Nasenlöcher hielt und dann kräftig den ausströmenden Miesepeter nach oben zog, dann grauste Einem derart, dass es beide Hirnhälften krauste und fast einen Brechreiz aktivierte. Ein Fehlton, den man vielleicht gar ins Guinessbuch hätte eintragen können. So ein Scheiss-Mega-Korkton! So ein brutaler, fieser Sausack! Ein brutaler Hundling! Wäre dieser Fehlton ein Mensch gewesen, dann hätte man ihn eventuell an den Europäischen Gerichtshof schleppen und anklagen können. Das erste Mal war ich derart in Rage, dass ich die Flasche hätte in den Arsch treten können, wenn da einer auf der Rückseite der Flasche vorhanden gewesen wäre. So musste ich halt diesem Anti-Genuss-Verursacher in die gehässige Visage blicken, respektive aufs Etikett. Da stand der Jahrgang 2003 und darüber mit goldschwarzem, geschwungener Schrift: Château Mouton-Rothschild. Ich denke, jetzt können Sie meinen Kork-Ärger besser verstehen. 11: Beim Mittagstisch in Bordeaux mit dem sehr jungen Pétrus-Besitzer Jean Moueix (geboren 1985!). Pfeffrige Nase, eine trockene Süsse, erste Ledernoten, Korinthen. Kompakt mit einer pikanten Rasse im Innern. Verschliesst sich momentan eher wieder. (19/20). 11: Der Grange 88er Korkte. So ein Mist. Wir waren eh schon mittendrin am Nachtessen und der letzte Wein reichte genau bis zum Ende. Also eine mengenmässig perfekte Punktlandung. Den 2003 Mouton-Rothschild, trank ich ja das letzte Mal vor einem Monat bei einem Mittagessen mit dem jungen Pétrus-Besitzer Jean Moueix in Bordeaux. Aber ich verglich ihn nicht diesem Erlebnis, sondern holte mir im Gedächtnis nochmals die Eindrücke vom Cos desselben Jahres. Welcher ist nun eventuell grösser. Oder muss man zuerst – aus psychologischen Gründen – den Preis auf die Waagschale werfen? Oder muss man einfach noch 10 oder gar 20 Jahre warten um den Vergleich richtig anstellen zu können. Die Grundaromen sind bei beiden ähnlich. Dörrfruchtig, pflaumig, tiefgründig mit einer massiven Konzentration. Momentan hat bei mir der Cos noch einen kleinen Bonuspunkt mehr. Immerhin ist der Mouton tendenziell doch eher ein Bordeaux als der Cos – wieder auf den Jahrgang 2003 bezogen. (19/20). 12: Mitteldunkles Granat. Extrem süss, viel Caramel, gebratene Mandeln, eine opulente Nasenfülle, was von laktischen Tendenzen noch zusätzlich unterstützt wird, Zimt auf süssem Griess, was seine cereale Note zeigt. Noch nie war ein Mouton nasal so opulent, nicht mal der 1982er in seiner Jugendphase. Die extrem füllige Tendenz ist auch in dem Gaumen omnipräsent, und trotzdem gelingt es diesem sanften Pauillac-Monster die Balance hinzukriegen. Etwas für Drogenfahnder, denn man gerät hier schon fast in einen transzendentalen Genuss. Diese Magnum zeigte auf, dass man es hier schon bald mit einem 20/20-Punkte zu tun hat. Aber er hat keine Chance ein Klassiker zu werden, ausser man hält den Mouton 1947 auch für einen Klassiker. Ein anwesender Bootseigner geriet ob dieser Magnum in leicht fluchige Schwärmen: «De huere Wy isch so affegeil – s’Bescht wo’s bis jetz gäh het!» (19/20). 13: Blutrot, satte Mitte. Das Bouquet beginnt, wie ein grosser junger Mouton halt beginnt, mit Glutamat, Bouillon und viel Cassis und reifen Pflaumen, nur dass hier aufgrund der grossen –Hitze auch noch Rosinen dabei sind und die sonstige Mouton-Süsse halt so fast überbordet. So wirkt das Nasenbild schon fast vulgär. Im Gaumen ein erschlagend fettes Ding, das aber grade noch die Balance einigermassen hinkriegt, im Nachklang dann viel cremigen Cabernet zeigend und erstaunlich viel Potential mit genügend Terroirnoten. Seine Genussreife wird sehr lange dauern und irgendwann wird er wohl schmecken wie eine Mouton-Mischung aus 1947 und 1959. (19/20). 14: Dezent aufhellendes Granat, gewisser Rand aussen. Höllisches Bouquet, mit viel kandierten Früchten, Redcurrant, Honigspuren, Feigen, dropsige bis marmeladige Frucht, betörend und berauschen. Im Gaumen dicht bei einer gewaltigen Süsskonzentration, Qualtiy-Street-Bonbons, also Fruchtmark und Pralinen, ein Hauch Himbeer-Jogurette, cremiges, üppiges Finale. Erotik pur und dies fast im Übermass. Man könnte ihn eigentlich auch im übergrossen Burgunderglas servieren. (19/20). 15: Mitteldunkles Weinrot, dunkle Mitte. Umwerfendes Bouquet, auch wenn es momentan mehr nach Tempranillo, respektive Ribero del Duero in den Grundsätzen riecht, weit ausladend, Sandelholz und mitteldunkles Caramel. Im Gaumen ist er satt, cremig und mit einer traumhaften Dichte ausgestattet, die Adstringenz zeigt viel Harmonie. Es ist galant von A bis Z und gleicht irgendwann wohl seinem eigenen 1959er. (19/20). 16: Süss, Pflaumen, Kokos, Pralinen, irgendwie duftet er wie ein schier nuttiger Pomerol. (19/20). 16: Das war die letzte Flasche von einer Achterserie. Und wir waren zu Viert. Wo ist jetzt auch grad mein Kugelschreiber… (19/20). 18: Noch immer sehr dunkles Granat mit satter Mitte. Malzig-schokoladiges Bouquet, wirkt pflaumig und ausladend. Er zeigt nasal deutlich die heissen Noten des Jahrganges. Erst im zweiten Ansatz gesellen sich etwas frischere Cabernetspuren und Töne von getrockneten Küchenkräutern im Hintergrund dazu. Im Gaumen trinkt er sich wie eine flüssige Pauillac-Praline, cremig, üppig und weich im Fluss. Die Mouton-Erotik ist da, jedoch hat ihm der Jahrgang einen recht grossen Teil seiner Typizität gestohlen. Eine Art Blend aus 1947 und 1959, was dann doch sein hohes Niveau deklariert. (19/20). 21: Violett-Schwarz. Der erste Nasenkontakt gehört irgendwie schon ins Drogendezernat. Oder ordinär könnte man auch zwischen «geil» und «nuttig» auswählen. Sorry, aber in dieser Form erlebt man einen Mouton in der Regel nie. Das Bouquet; Kaffee, Pflaumen, Pralinen, Kokosspäne und Vanillemark ohne Ende, weit ausladend und extrem füllig. Im Gaumen geht es genau so weiter, zwischen opulent und mastig auf jeden Fall, eine Weincreme mit Aromen von Cabernet-Likör. Von allem was man möchte, fast zu viel. Die Zeit beim weiteren Ausbau wird ihn wohl noch etwas verschlanken. Das hat er dringend nötig. Strafen will ich ihn nicht. Aber ein Glas davon reicht mir momentan völlig. (19/20).

18

/20

Bettane+Desseauve

Wunderbar samtige Textur, große Eleganz, mit einem Holzton, der angesichts der seitdem verwendeten Holzart derzeit ein wenig gefällig wirkt.

94

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Das ist die Bewertung der letzten Woche im Vergleich zu 16 im vergangenen Juni sowie 18 und 16,5 im Jahr 2010. Die 3 Flaschen stammen aus derselben Kiste, daher gibt es Unterschiede von Flasche zu Flasche. Farbe kaum entwickelt. Fruchtige, rauchige, cremige Nase. Füllig im Auftakt, duftig in der Mitte, saftig; dieser Wein verliert seine Fülle nicht, behält Körper und endet lang mit Geschmack und feinen Tanninen, ohne die Trockenheit, die den Jahrgang kennzeichnet. Erstaunlich.

94

/100

Wine Enthusiast

Roger Voss

Dieser Wein wird von neuem Holz dominiert, das sich durch die kräftigen Aromen dunkler Früchte und die Tannine zieht. Sehr reife Cassisnoten liegen unter diesem Holzton und werden vermutlich viele Jahre brauchen, bis die Holzaromen nachlassen. Das entspricht ganz dem modernen, geschliffenen Stil von Mouton heute, der durch die Hitze des Jahrgangs 2003 noch stärker betont wird. Importiert von Diageo Chateau & Estates.

Beschreibung

Finesse und Präzision: Ein Pauillac Premier Cru Classé

Das Weingut

1853 erwarb Baron Nathaniel de Rothschild das Château Brane-Mouton auf einer Auktion. Das im Herzen des Médoc, in der Appellation Pauillac, gelegene Anwesen wurde daraufhin in Château Mouton Rothschild umbenannt. 1922 übernahm Baron Philippe de Rothschild die Leitung des Weinguts. Dieser Visionär beschloss 1924, die Flaschenabfüllung vollständig auf dem Château vorzunehmen und gleichzeitig einen Künstler mit der Illustration des Etiketts des Weins zu beauftragen. Seit 1945 wird das Etikett von Château Mouton Rothschild jedes Jahr mit dem Originalwerk eines großen zeitgenössischen Künstlers illustriert: Dalí, César, Miró, Chagall, Warhol, Soulages, Bacon, Balthus, Tàpies, Koons, Doig ... eine spannende Kollektion, die jedes Jahr um ein neues Werk erweitert wird und in der Ausstellung "L'Art et l'Étiquette" zu sehen ist. Als Emblem der Appellation Pauillac lässt dieser Premier Cru Classé die großen Bordeaux-Weine in der ganzen Welt erstrahlen. Heute sind es die drei Kinder von Baronin Philippine de Rothschild, Camille und Philippe Sereys de Rothschild und Julien de Beaumarchais de Rothschild, die die Leitung von Château Mouton Rothschild übernehmen.

Der Weinberg

Château Mouton Rothschild entstammt der Bordeaux-Appellation Pauillac und wird auf einem 82 Hektar großen Weinberg im Médoc nordwestlich von Bordeaux angebaut. Die im Durchschnitt 50 Jahre alten Weinstöcke stehen auf steinigen Kiesböden, die Wärme aufnehmen und über Nacht wieder abgeben können, was die Reifung der Trauben begünstigt. Diese durchlässigen Böden liegen auf einem ton- und kieselhaltigen Untergrund und verleihen den Weinen von Château Mouton Rothschild eine einzigartige Kraft, Eleganz und Tanninstruktur.

Das Etikett

Der Jahrgang 2003 feiert das 150-jährige Jubiläum der Aufnahme von Mouton in das Rothschild-Familienerbgut, das seitdem über fünf Generationen in direkter Linie weitergegeben wird. Um dieses Ereignis zu markieren, weicht Mouton Rothschild von der Tradition ab und widmet das Etikett Baron Nathaniel de Rothschild, der diesen Grand Cru am 11. Mai 1853 erwarb. Der Baron wird durch ein zeitgenössisches Foto dargestellt, während der Hintergrund des Etiketts teilweise die Kaufurkunde des Châteaus reproduziert, die sorgfältig in den Archiven des Anwesens aufbewahrt wird. Dieses Werk ist eine Hommage an die ununterbrochene Liebesgeschichte zwischen der Rothschild-Familie und den großen Bordeaux-Weinen.

Der Jahrgang

Einem kalten und trockenen Winter folgte ein außergewöhnlich milder März, der den frühen Austrieb der Weinberge begünstigte. Die trockenen Bedingungen zogen sich von April bis Juni hin. Während die im Juli verzeichneten Niederschläge ideal für die vegetative Entwicklung waren, war der August von einer starken Hitzewelle geprägt, die sich dank der tiefen Wurzeln und einer ausreichenden Wasserversorgung nur begrenzt auf die Weinberge auswirkte. Im September sorgt das warme und trockene Klima für eine langsame und schrittweise Reifung der Beeren.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (76%)
Merlot (14%)
Cabernet Franc (8%)
Petit Verdot (2%)

Charakteristika und Tipps für die Verkostung des Château Mouton Rothschild 2003

Verkostung

Farbe
Die Robe ist von schöner Intensität und mit granatroten Reflexen versehen.

Nase
Die für den Cabernet typische Nase verströmt mit großer Finesse Aromen von schwarzer Johannisbeere, Zedernholz, Karamell und reifen Früchten.

Geschmack
Offener Auftakt im Mund. Am Gaumen reich an rassigen und filzigen Tanninen. Die Frucht vermischt sich mit Gewürzen, Havanna und Eukalyptus. Der Abgang dieses Weins aus Pauillac ist sehr ausdrucksstark, lang, kräftig, harmonisch und seidig.

Château Mouton Rothschild 2003
2.0.0