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Château d'Yquem 1980
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Exklusive weine

Château d'Yquem 1980

1er cru Supérieur - - - Weiss - Einzelheiten
Parker | 93
R. Gabriel | 16
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Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Juli 2026

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Bewertungen und Rating

93

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Dieses Jahr ist ein perfektes Beispiel für einen Jahrgang, der für die Süßweine aus Barsac und Sauternes deutlich besser war als für die Rotweine. Yquem brachte seinen größten Wein seit den beiden Giganten von 1975 und 1976 hervor. In mittlerem Goldton zeigt er ein großes, opulentes Bouquet von Honig, Holz, Blumen und tropischen Früchten. Reich und konzentriert, mit sehr guter Säure, viel Botrytis und einem atemberaubenden Finale. Ein großer Erfolg, der sich weiterhin im Schneckentempo entwickelt. Erwartete Trinkreife: jetzt–2035. Zuletzt verkostet: 12/90.

86

/100

Wine Spectator

Ein gutes Jahr für Sauternes, ein sehr guter Jahrgang für Yquem. Frisch, mit Noten von Zitrone, Grapefruit und Quitte, ist dies ein lieblicher, sympathischer Wein mit Honiganklängen, jedoch ohne große Botrytis-Konzentration. — Yquem-Vertikale. Jetzt bis 2010 trinken.

86

/100

Vinous

Neal Martin

Der Yquem 1980 zeigt eine eher schlichte Nase mit Noten von weißen Pilzen, Marmelade und Bienenwachs, auch wenn ich schon einmal eine bessere Flasche hatte. Am Gaumen ist der Auftakt frisch, mit einem Hauch von Marmelade und nur einem kleinen Anklang von Graufäule im nussigen, rauchigen Abgang. Die Flasche im Restaurant Medlar war besser als diese. Verkostet bei der Yquem-Vertikale auf dem Château.

94

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Wenn die Erwartungen niedrig sind, ist es immer eine schöne Überraschung, wenn ein Wein deutlich besser ausfällt als gedacht. Dieser schwächere Jahrgang von d’Yquem bot ein aufsehenerregendes Bouquet mit reifen Aprikosen, Ananas, Honig, Vanille, Nektarinen, toffeeüberzogenen Nüssen und würzigen Pfirsichen. Reif, süß und konzentriert, mit köstlichen, honigüberzogenen tropischen Früchten im opulenten Abgang, ist dies wahrscheinlich eines der besten Angebote auf dem heutigen Markt für eine gereifte Flasche Chateau d'Yquem. Das war meine letzte Flasche. Ein perfekter Abschluss für eine großartige Kiste Sauternes-Wein.

16

/20

Weinwisser

Mittleres Gold. Lange hatte ich die Hoffnung, dass irgendwann dieser Wein das, was er in der Nase verspricht, auch im Gaumen halten kann, aber dazu fehlt ihm einfach etwas Stoff. Nicht, dass er schlecht ist, aber bei so eleganten Noten wie Honig, Aprikose und Ananas steigen die Erwartungen. Angenehm süss, charmant und ausgewogen. Die Dichte und die Tiefe fehlen, der Genuss aber nicht!

16

/20

René Gabriel

Die 80er werden in Sauternes allgemein unterschätzt. Deshalb fand man diese Weine relativ lange zu vernünftigen Preisen. Entwickelt sich recht rasch, vielleicht wegen der doch geringen Säure: Offenes, vielschichtiges Bouquet; Rauchnote, Marzipan, reife Frucht, mittlere Süsse. Cerealer Gaumen, hat noch Extrakt, wenig Süsse, wirkt im Fluss leider eher trocken, im Finale Strohnote, die aufzeigt, dass man jetzt jene Flaschen, die man noch hat, schleunigst austrinken sollte. 98: Mittleres Gelb. Fettes Bouquet mit einer sanft pflanzlichen Duftnote, aber auch schöne Dörrfruchtakzente darin. Im Gaumen erst etwas plump, dann jedoch mit sehr gutem Extrakt ausgleichend, marmeladiges Finish. Für diesen kleinen, schwierigen Jahrgang recht gut. Aber wenn ich meine Eindrücke vom Rieussec anschaue, dann würde ich viel lieber nach diesem suchen und dabei erst noch viel Geld sparen. 07: Für die Obwaldner Weinfreunde nach Yquem geschleppt und dort morgens um 11 Uhr entkorkt und mangels Gläser oder zur Erhöhung der Originalität aus der Flasche zum Genuss herum gereicht. Weist im Gaumen eine trockene, leicht bittere Süsse auf, das Finale zeigt ebenfalls eine feine Bitterkeit die durch die mittlere Fülle teilweise ausbalanciert wird. War trotzdem ein «geiler Akt»! 08: Yves Beck öffnete diesen Wein zum Abschluss vom Treberwurstessen in Twann. Ich sah das Etikett Yquem aber nicht den Jahrgang. Von der Nase her stufte ich ihn recht hoch ein. So mit etwa 18 Punkten. Das nasale Erlebnis hielt dann aber im Gaumen nicht ganz stand. 11: Bei einem Diner auf Rauzan-Ségla, kurz vor dem Kaffee. Ziemlich pumpsüsse Nase, keine Botrytis. Im Gaumen immerhin ein Yquem, aber nicht vom Geschmack her, sondern vom Blick auf die Etikette. (16/20). 16: Man kann ja auch mal loben, anstatt zu stänkern. Ein wunderbarer Wein der sich über 25 Jahr sehr gut gehalten hat. Ich trank ihn zu einer Cremeschnitte am Soppensee. Mit sehr guten Freunden. Das war es wert. (16/20). 17: An einem Weinkellertisch. Süss, malzig, schier fett, aber leider ohne grosse Spannung. Jetzt trinken. Als sehr guter 1980er- geht er noch lange durch. (16/20). 18: Immer noch sehr gut drauf. Viel Aprikosen, aber wenig Botrytis. Im Gaumen mit einer salzigen Süsse und einer feinen Bitternote, welche im Extrakt verbleibt. War eine der besten Flaschen bisher. Diese Bouteille: 17/20.

19

/20

André Kunz

Samtenes, fein opulentes, komplexes Bouquet, Honig, Dörraprikosen, Rosinen, Kreide. Mittelkräftiger, fein cremiger Gaumen mit kräftiger Aromatik, feiner Süsse, eleganter Struktur, langer, voller Abgang. 19/20 trinken - 2030

91

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Der d’Yquem 1980 zeigt sich in einem mittleren Goldton mit bernsteinfarbenen Reflexen. Zarte, reife Noten von ungerauchten Zigarren und Teeblättern gehen in Anklänge von Toffee und wilden Pilzen über. Am Gaumen ist er mittelkräftig und herzhaft, mit getrockneten Beeren und schöner Frische, bevor er pfeffrig ausklingt. Der Restzuckergehalt beträgt 94 g/l.

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Kupferfarbene Robe. Fruchtige, geröstete Nase. Der Auftakt ist angenehm, doch im weiteren Verlauf wirkt der Wein einfacher, bleibt dabei jedoch schmackhaft. Mittlere Länge.

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