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Château d'Yquem 1984
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Exklusive weine

Château d'Yquem 1984

1er cru Supérieur - - - Weiss - Einzelheiten
Parker | 87
R. Gabriel | 18
Vinous Neal Martin | 83
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Bereitstellung durch den Produzenten ausstehend, versandbereit ab dem 16. Juli 2026

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Bewertungen und Rating

87

/100

Robert Parker Wine Advocate

Robert M. Parker, Jr.

Dies ist ein erstaunlich guter Wein, der unter sehr schwierigen Bedingungen entstanden ist. Yquem begann die Lese am 15. Oktober und machte den letzten Durchgang durch die Weinberge am 13. November. Fünfundsiebzig Prozent der Ernte wurden für Yquem zurückbehalten. Der Wein zeigt derzeit im Bouquet viel geröstete Eiche, das zudem von Düften nach geräucherten Mandeln, kandierter Ananas sowie Honig und Karamell erfüllt ist. Am Gaumen wirkt der Wein weniger flamboyant, mit weniger Glyzerin und Kraft als üblich, doch bleibt er ein reichhaltiger, vollmundiger Yquem mit viel Persönlichkeit und Charakter. Er wird nicht das große Reifepotenzial der Spitzenjahrgänge besitzen, aber ich erwarte durchaus, dass er mindestens weitere 20 Jahre hält. Erwartete Trinkreife: jetzt-2008. Zuletzt verkostet: 03/90.

84

/100

Wine Spectator

Dieser Wein wurde mithilfe der Kryoextraktion erzeugt. Er ist gut gemacht, am Gaumen recht dicht, mit schöner Süße. Es fehlen jedoch die Botrytis-Aromen und -Noten, die Yquem in Jahren mit reichlich Edelfäule normalerweise Länge verleihen. – Yquem-Vertikale. Jetzt trinken.

83

/100

Vinous

Neal Martin

Der Yquem 1984 ist einer der schwächsten Weine des Jahrzehnts vom Weingut. Wie ich schon bei der einzigen Halben Flasche, die ich vor einigen Jahren getrunken habe, festgestellt habe, ist die Nase sehr schlicht, mit Noten von getrocknetem Honig und harzigen Anklängen, doch insgesamt gibt es wenig, was die Sinne wirklich sättigt. Am Gaumen zeigt sich der Auftakt bitter, mit Orangenschale und Rauch; im Abgang spürt man zudem etwas Fäulnis, sodass man nicht unbedingt nachschenken möchte. Offen gesagt bevorzuge ich andere schwächere Jahrgänge von Yquem. Verkostet auf dem Château im Rahmen einer Yquem-Vertikale.

16

/20

Weinwisser

Mittleres Gold mit Orangennoten. Schönes Bouquet. Karamell, Honig, frisches Brot. Angenehmer Gaumenauftakt. Leichter, charmanter Körper. Kein grosser, aber ein guter Yquem. Dank seiner Struktur kann er sich noch gut halten.

17

/20

René Gabriel

Schon 1992 eine kleine Sensation! Wuchtiges, explosives Bouquet; üppig, exotisch, eine Barriquentoastnote begleitet einen zarten Hauch von Botrytis – verlockend, reif. Dicht im Gaumen; mundfüllender Reichtum von Marzipan, Mandeln und Haselnussfett, im Rückaroma sehr intensiv. Ein majestätischer Wein, wenn man seinen Preis mit einbezieht. Ein Jahr später mit Christian Moueix in der Hostellerie de Plaisance in St. Emilion getrunken: Starke Eiswein-Note, nicht von so reifer Frucht umgeben wie andere grosse Jahrgänge, dafür aber ein herrliches Säure-Süsse-Spiel; eine Art "Mosel-Yquem". Eine Entdeckung sondergleichen. 97: Was ist Huzlenbrot? Es ist eine Art Birnenbrot, aber eben ganz anders. Ein Familienrezept, welches Maria Manser an diesem Abend partout nicht weitergeben wollte. Doch dieses Brot passte vorzüglich zum 84er Yquem, den ihr Sohn Ernst Manser dazu kredenzte. Wenig aufgeschrieben – aber viel Huzlenbrot gegessen! 98: Mittleres, strohfarbenes Gelb. Frisches, mit Bergamotte durchsetztes Bouquet; wirkt so recht pfeffrig. Im Gaumen Melasse, Mirabellen, gute Balance, saftiger Fluss. Macht jetzt enorm viel Spass, vielleicht aber mit eher beschränkter Lagerfähigkeit (18/20). 01: Zum Abschluss eines unvergesslichen Weinabends öffnete Robi Infanger vom Hotel Engelberg in Engelberg noch diesen traumhaften Süsswein: Goldgelbe Farbe. Offenes, süss strohiges Bouquet mit extrem viel Dörraprikosen, ein Hauch Safran, überreife Nektarinen und eine weit gefächerte Botrytis, die noch gar nicht von Agrumennoten begleitet war. Im Gaumen ebenfalls ein ausgelegtes Spiel zwischen hoher Reife und verbleibender Frische. Es soll bitte niemand behaupten, dass der Jahrgang 1984 in Sauternes ein Fiasko war! 09: Mittleres Gold mit senfgelben Reflexen. Pertinaxnoten, Safran und getrocknete Kamille, praktisch keine Botrytis. Im Gaumen gekochte Mirabellen, weiche Säure, fein spürbare Bitternoten. Eher ein Käsewein als ein Dessertwein. Für den schwierigen Jahrgang aber sehr gut gelungen. (18/20). 13: Impérialeflasche. Orange golden, nicht besonders brillant. Brottrunk, eingeweichte Gelatine, Caramel, Briochebrot, Hefenuancen, getrocknete, ungeschwefelte Aprikosen, Izmirfeigen, Melasse, Pertinaxtouch. Im Gaumen helle Melasse, weiche Konturen, wieder viel Gelatine, eine schöne, harmonische Süsse, aber das erwartete Spiel ist nicht da. Trotz dem Namen Yquem auf dem Etikett ist es halt kein ganz grosser Sauternes. Aber das erwartet man von einem 84er ja auch nicht. Also ist es anzunehmen, dass er halt doch der beste Süssbordeaux aus diesem schwierigen Jahrgang ist. 17/20 trinken, ohne Eile.

18

/20

André Kunz

Dichtes, komplexes, kräftiges Bouquet, Dörraprikosen, Safran, Zimt, Vanille. Dichter, fein cremiger, gut opulenter Gaumen mit vielfältiger Aromatik, cremiger Struktur, guter Süsse, langer, kräftiger Abgang. 18/20 trinken - 2030

87

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

Der d'Yquem 1984 zeigt sich in einem mittleren Gold-Amber-Ton. In der Nase offenbart sich ein schwieriger Jahrgang mit pilzigen Noten/Anklängen von Graufäule sowie im Hintergrund Nuancen von Baumrinde, nassem Schiefer und eingekochtem Tee. Die Süße rettet ihn leicht, getragen von einem frischen Rückgrat, mit erdigem Ausklang. Nicht d'Yquems bester Moment. Der Restzucker beträgt 109,6 g/l.

90

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Kupferfarbene Robe. Schöne fruchtige Nase, fein holzbetont und vanillig. Sehr fruchtiger, schmackhafter Gaumen mit deutlich ausgeprägter Safrannote. Etwas herber Abgang.

Beschreibung

Verkostungstipps für den Château d'Yquem 1984

Verkostung

Nase
Quittenpaste, Karamell, Zitronengras oder auch ein leichter Rancio sind nur einige der Düfte, die sich harmonisch in einer reichen und intensiven Nase vermischen.

Gaumen
Ein lebhafter Auftakt geht einem Gaumen voraus, der mit köstlichen Lakritznoten im Abgang aufwartet.

Präzision und Balance: Ein ikonischer Sauternes

Das Weingut

Südlich von Bordeaux gelegen, gehört das Château d'Yquem zu den absoluten Top-Referenzen im Sauternes. Dieser legendäre Premier Cru Classé Supérieur profitiert von einem außergewöhnlichen Terroir und bringt weltweit gesuchte Süßweine hervor.

Der Weinberg

Das Château d'Yquem ist ein außergewöhnlicher Ort, eingebettet in die Hügel der Appellation Sauternes, mit hundert Hektar Weinbergen, die auf einer Mosaik von kiesig-sandigen Terroirs angepflanzt sind.

Der Jahrgang

Ein klassischer Beginn des Vegetationszyklus weicht einem warmen und trockenen April und einem trockenen und sehr feuchten Mai. Diese Bedingungen fördern ein schnelles Wachstum der Vegetation, verlangsamen die Blüte und führen zu Verrieselung und Millerandage. Ein trockener und heißer Sommer weicht einem besonders kühlen und feuchten September. Trotz dieser Bedingungen bewahren die kühlen Temperaturen den gesundheitlichen Zustand des Weinbergs. Die Ernte erfolgt in 4 Durchgängen zwischen dem 15. Oktober und dem 8. November.

Assemblage

Sémillon
Sauvignon Blanc

Château d'Yquem 1984
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